Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Informationssuche: Schmaler Grat zwischen Datenballast und Null-Ergebnis

04.09.2006
Automatisierung von semantischen Lösungen

Praxisbeispiele aus Industrie und Hochschule / Workshop von Fraunhofer IPSI und Hochschule Darmstadt am 27. Oktober

Dem Internet mangelt es trotz berühmt-berüchtigter Suchmaschinen nach wie vor an ausreichend exakten Instrumenten zum Auffinden von Informationen. Zu schmal ist der Grat zwischen zu viel und zu wenig, zwischen Datenballast und karger Ausbeute. Abhilfe versprechen semantische Technologien, die in den Intranets von Unternehmen und Organisationen bereits mit großem Erfolg eingesetzt werden. Ontologien, also Strukturbeschreibungen von Informationen, und Wissensnetze gelten als Schlüsseltechnologien, um Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen logisch zu integrieren und einer effizienten Suche zugänglich zu machen.

"Die entscheidende Frage ist heute nicht mehr, ob man Ontologien einsetzt, sondern wie man sie mit semantischen Technologien automatisch aufbaut und so ihren Einsatz in Unternehmen und Organisationen erst wirtschaftlich macht", bringt der Fraunhofer-Forscher Dr. Thomas Kamps vom Fraunhofer-Institut IPSI in Darmstadt die Kernfrage auf den Punkt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard Knorz vom Fachbereich Informations- und Wissensmanagement (IuW) der Hochschule Darmstadt veranstaltet er dazu am Freitag, dem 27. Oktober 2006, am Fraunhofer IPSI in der Dolivostr. 15 in Darmstadt den ganztägigen Workshop "Semantische Lösungen für die Informationsintegration und Informationssuche".

Der Workshop umfasst neben Informationsvorträgen aus der Industrie- und Hochschulforschung auch einen praktischen Übungsteil zur semantischen Suche, Demonstrationen von Werkzeugen und Lösungen und einen Projektbericht zu einem industriellen Praxisbeispiel. Der Workshop richtet sich vor allem an interessierte Anwender, Verantwortliche und Entscheider im Informations- und Wissensmanagement von Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

Das vollständige Programm, weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular finden sich im Internet unter der Adresse www.ipsi.de/contec. Die reguläre Teilnahmegebühr beträgt 250 Euro, Ermäßigungen für Alumni der Hochschule Darmstadt und für Studenten sind möglich.

Kontakt für Anmeldungen: Marion Keller, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Informations- und Wissensmanagement, Campus Dieburg, Hardtring 100, 64295 Darmstadt, Telefon: 06151 - 16 - 9411, Fax: 06151-16-9413, E-Mail: keller@iuw.h-da.de .

Pressekontakt:
Dipl.-Volkswirt Michael Kip
Telefon +49 (0) 61 51/8 69-60152
Telefax +49 (0) 61 51/8 69-968
michael.kip@ipsi.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für
Integrierte Publikations- und
Informationssysteme IPSI
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt

Presse Institute | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.ipsi.fraunhofer.de
http://www.ipsi.fraunhofer.de/contec/deutsch/workshop/workshop2006_d.html

Weitere Berichte zu: Datenballast IPSI Wissensmanagement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Industrie 4.0: Fremde Eindringlinge im Unternehmensnetz erkennen
16.04.2018 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Die Thermodynamik des Rechnens
11.04.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Im Focus: Gammastrahlungsblitze aus Plasmafäden

Neuartige hocheffiziente und brillante Quelle für Gammastrahlung: Anhand von Modellrechnungen haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue Methode für eine effiziente und brillante Gammastrahlungsquelle vorgeschlagen. Ein gigantischer Gammastrahlungsblitz wird hier durch die Wechselwirkung eines dichten ultra-relativistischen Elektronenstrahls mit einem dünnen leitenden Festkörper erzeugt. Die reichliche Produktion energetischer Gammastrahlen beruht auf der Aufspaltung des Elektronenstrahls in einzelne Filamente, während dieser den Festkörper durchquert. Die erreichbare Energie und Intensität der Gammastrahlung eröffnet neue und fundamentale Experimente in der Kernphysik.

Die typische Wellenlänge des Lichtes, die mit einem Objekt des Mikrokosmos wechselwirkt, ist umso kürzer, je kleiner dieses Objekt ist. Für Atome reicht dies...

Im Focus: Gamma-ray flashes from plasma filaments

Novel highly efficient and brilliant gamma-ray source: Based on model calculations, physicists of the Max PIanck Institute for Nuclear Physics in Heidelberg propose a novel method for an efficient high-brilliance gamma-ray source. A giant collimated gamma-ray pulse is generated from the interaction of a dense ultra-relativistic electron beam with a thin solid conductor. Energetic gamma-rays are copiously produced as the electron beam splits into filaments while propagating across the conductor. The resulting gamma-ray energy and flux enable novel experiments in nuclear and fundamental physics.

The typical wavelength of light interacting with an object of the microcosm scales with the size of this object. For atoms, this ranges from visible light to...

Im Focus: Wie schwingt ein Molekül, wenn es berührt wird?

Physiker aus Regensburg, Kanazawa und Kalmar untersuchen Einfluss eines äußeren Kraftfeldes

Physiker der Universität Regensburg (Deutschland), der Kanazawa University (Japan) und der Linnaeus University in Kalmar (Schweden) haben den Einfluss eines...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nachhaltige und innovative Lösungen

19.04.2018 | HANNOVER MESSE

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur optischen Kernuhr

19.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics