Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jederzeit und überall gut informiert mit LOMS

13.06.2006
Wo ist der nächste Taxistand, wie wird das Wetter und was läuft heute Abend im Kino? Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen, ist das Ziel des neu gestarteten Projektes LOMS (Local Mobile Services). Das Auftakttreffen fand im Mai 2006 in Berlin statt.

Wo ist der nächste Taxistand, wie wird das Wetter und was läuft heute Abend im Kino? Solche ortsabhängigen Informationen werden meist genau dann benötigt, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist. Ein Fall für so genannte Location Based Services - sie liefern mobil die gesuchten Informationen, zum Beispiel direkt auf's Handy.

Das im Mai 2006 gestartet Projekt LOMS (Local Mobile Services) soll die mobile Informationsversorgung optimieren. Die Projektpartner konzipieren und realisieren eine offene Service-Architektur, die es möglich macht, auf einfache Weise neue ortsabhängige Dienstleistungen für mobile Anwender zu entwerfen und bereit zu stellen. Ein deutscher Projektverbund aus Unternehmen wie Siemens Business Service und Orga Systems sowie den Universitäten Rostock, Paderborn und Berlin arbeitet dabei eng mit belgischen und spanischen Partnern zusammen.

Das Fraunhofer IAO erforscht innerhalb des Projekts die Anforderungen an ein Gesamtsystem und an die einzelnen lokalen Services - sowohl aus Sicht der Anwender als auch der diversen beteiligten Akteure. Dazu gehören unter anderem die Systembetreiber und die Anbieter verschiedener Services oder Inhalte. Anhand einiger Fallbeispiele analysieren die Projektpartner anschließend ihre Erfahrungen bei der Konzeption, Implementierung und dem Betrieb ortsabhängiger mobiler Dienste. So können die Experten sowohl zukünftige Marktpotenziale abschätzen als auch differenzierte Geschäftsmodelle für die beteiligten Akteure definieren.

... mehr zu:
»Akteure »Based »LOMS »Local »Location

Auf Grundlage dieser Untersuchungen entwickeln die Projektpartner dann verschiedene Szenarien: Im Maschinen- und Anlagenbau geht es um mobile Informationen, beispielsweise für einen Servicetechniker vor Ort. Ein Szenario für regionale Tageszeitungen veranschaulicht den Einsatz von Location Based Services im Medienbereich.

Ein methodenbasierter Leitfaden dokumentiert abschließend, wie man die Erstellung der Services je nach Anwendungsfall unterstützen kann, wie sich die einzelnen Module erfolgreich miteinander verbinden lassen und wie die technische Einbindung funktioniert.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Dr.-Ing. Wolf Engelbach
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-21 28, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-24 01
E-Mail: wolf.engelbach@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.m-lab.iao.fraunhofer.de/fhg/iao_m_lab/projekte/LOMS.jsp

Weitere Berichte zu: Akteure Based LOMS Local Location

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise