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Der Ausgleich der Fischerei über eine Diversitätsdatenbank

08.06.2006


Studien zu Störungen des Meeresbodens und deren Auswirkungen auf die benthische Artenvielfalt erbrachten eine enorme Datenmenge. Jetzt wurden über 125 Studienarten aus 81 wissenschaftlichen Akten in einer Online-Metadatenbank zusammengefasst.



Informationen sind nur so gut wie ihre Nutzung. Vor diesem Hintergrund sollte mit Hilfe der COST-IMPACT-Metadatenbank eine Online-Funktion erstellt werden, die sich für politische Entscheidungsträger, Umweltschützer und die Fischereiindustrie gleichermaßen als nützlich erweisen könnte.



Diese Datenbank ist in zwei Haupttabellen untergliedert, die beide einen Nutzen für den Anwender haben. Die erste Tabelle besteht aus einer Beschreibung der Studien. Hier sind wichtige Informationen in Bezug auf die jeweilige Studie und die angewandten Verfahren aufgelistet.

Die zweite Tabelle enthält die Ergebnisse der Studien sowie mit besonderem Augenmerk die Reaktionen der Spezies und Taxa auf Störungen durch die Fischereiaktivität. Diese Tabelle ist mit der Tabelle der Studienbeschreibung über eine einzigartige Kennung verbunden, die die Durchführung einer Vielzahl von Anfragen ermöglicht.

Diese umfassende Datenbank soll zur Entwicklung weit reichender Kenntnisse der Gesamtökonomie beitragen, die an einem sorgfältigen Ausgleich der nachhaltigen Fischerei und am Umweltschutz beteiligt ist. Sie soll außerdem zur Lösung der fortwährenden Frage dienen, ob solche angelagerten Maßnahmen ausgeglichen werden können oder nicht und wo dieser Ausgleich stattfinden sollte.

Michael Kaiser | ctm
Weitere Informationen:
http://www.bangor.ac.uk/

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