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Die Online-Verwaltung der Fischereipolitik

30.05.2006


Es wurde ein Supporttool zur Online-Verwaltung entwickelt, um Informationen zur Schleppnetzfischerei zu liefern und so den Verwaltern die Integration der Fischereipolitik in die Umweltpolitik zu erleichtern.



Es besteht die Herausforderung, Fischereibetriebe in Europa und die wirtschaftlichen Vorteile zu unterstützen, die die Fischereiindustrie für die Gemeinschaft bringt, und gleichzeitig die Artenvielfalt zu schützen sowie Schädigungen der Umwelt zu vermeiden. Deshalb konzentrierte man sich im Rahmen des COST-IMPACT-Projekts darauf, die Kosten der Ressourcen des Meeresökosystems sowie der damit verbundenen Güter und Dienste abzuschätzen und zu zeigen, wie diese Schätzung durch die Fischerei beeinflusst wird.



Es wurden Tools zur Verfügung gestellt, die die Entscheidung erleichtern, ob ein Ausgleich zwischen dem Wirtschaftsvermögen der Fischereiindustrie und deren Auswirkungen auf das Meeresökosystem aktualisiert werden kann. Darüber hinaus wurden Strategien entwickelt, um die Leistung dieses Ausgleichs der Artenvielfalt zuliebe verwalten zu können. Es gab zahlreiche spezifische Zielstellungen. Einige davon umfassen die Sammlung der bestehenden Daten zu den Folgen der demersalen Fischerei, die Modellierung der Auswirkungen der Fischerei auf die Meeresökosysteme und die Modellierung der Kosten/Vorteile von Änderungen im Bereich der Fischerei.

Es wurde ein Supporttool zur Online-Verwaltung erarbeitet, das zwei Arten von Informationen liefert. Dieses kann die Kosten und Vorteile verschiedener Situationen in der Schleppnetzfischerei aufzeigen, die zu Verwaltungszwecken genutzt werden können. Das Tool kann ebenso die Vorlieben des Nutzers erfragen und daraufhin Vorschläge für das beste Verwaltungsverfahren unterbreiten. Das Online-Tool wurde so konzipiert, dass es gemeinsam mit dem Support-Verwaltungshandbuch genutzt werden kann, das auf der COST-IMPACT-Website zum Download zur Verfügung steht.

Dabei handelt es sich um den Prototyp eines Tools, dessen Methodologie problemlos auch auf verschiedene andere Bereiche angewendet werden kann, beispielsweise geschützte Meeresbereiche, integrierte Verwaltung der Küstengebiete und Verteidigungsstrategien in Küstennähe. Somit können Zonenverwalter nicht nur ihre Richtlinien effektiv gestalten, sondern auch die Fischereipolitik in die Umweltpolitik einbinden.

Dr. Melanie Austen | ctm
Weitere Informationen:
http://www.pml.ac.uk

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