Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Virtualisierte Auffangbecken für digitale Datenfluten

19.05.2006


Hitachi: "Bestehende Ressourcen werden von Unternehmen schlecht genutzt"



Die Menge an elektronischen Datenbeständen, die von Unternehmen verwaltet werden muss, wird in den kommenden zwei Jahren um bis zu 30 Prozent zunehmen. Zu diesem Schluss kommt Hitachi Data Systems in seiner aktuellen Ausgabe des Storage Index, einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 800 IT-Führungskräften in 21 Ländern der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Während Unternehmen aufgrund des Preisverfalls im Speichersektor nicht davor zurückschrecken die eigenen Speicherkapazitäten stetig zu erhöhen, wird gleichzeitig kaum auf eine optimierte Nutzung dieser Ressourcen Wert gelegt. Hitachi will dies mit einer Reihe von Virtualisierungslösungen nun ändern.



"Die Speicher-Anforderungen explodieren förmlich. Kunden mit 100 Terabyte an zu verwaltenden Daten sind heute längst keine Seltenheit mehr. Im Bankenwesen haben wir es bereits mit Größenordnungen in der Höhe von mehreren Petabyte zu tun", erklärt Hubert Yoshida, Chief Technology Officer (CTO) bei Hitachi Data Systems, im Exklusivinterview mit pressetext. Laut Yoshida sind dabei vor allem zwei Trends bemerkbar. Zum einen seien die Speicherbestände von Unternehmen unproportional zum IT-Personalstand gewachsen. Zum anderen würde ein Großteil dieser Ressourcen äußerst ineffizient genutzt werden.

"Viele Unternehmen machen effektiv gerade einmal von 30 Prozent der jeweiligen Speicherbestände Gebrauch", unterstreicht John Ryden, Regional General Manager Austria & CEE von Hitachi Data Systems, im pressetext-Gespräch. Als Ausweg aus dieser Misere schlagen die Hitachi-Verantwortlichen den Einsatz von Virtualisierungslösungen vor. Über eine externe Controller Unit, die mit der entsprechenden Software zur Analyse der Speicherauslastung ausgestattet ist und die Kompatibilität unterschiedlicher Speichersysteme und auch -Hersteller gewährleistet, könnten die vorhandenen Ressourcen auf dynamische und flexible Weise optimiert werden, so Ryden und Yoshida.

Als Beispiel für eine derartige Kontrolleinheit führte Yoshida die kürzlich präsentierte Disk-Less-Variante des Network Storage Controller NSC55 an, die ohne Festplattenspeicher angeboten wird und die herstellerunabhängige Verwaltung von Speicherkapazitäten bis zu 16 Petabyte ermöglicht. "Mit dieser Virtualisierungslösung, die in keinster Weise auf Speichersysteme von Hitachi Data Systems beschränkt ist, haben wir Neuland betreten", so Yoshida. Abgesehen von den steigenden Anforderungen an Speicherkapazitäten werde die optimierte Verwaltung und Funktionsfähigkeit derartiger Speicherlösungen in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle spielen, ist Yoshida überzeugt.

Martin Stepanek | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.hds.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ein stabiles magnetisches Bit aus drei Atomen
21.09.2017 | Sonderforschungsbereich 668

nachricht Drohnen sehen auch im Dunkeln
20.09.2017 | Universität Zürich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie