Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitales Server-Management minimiert das Ausfall-Risiko

06.11.2001


Jens Gläser (34), Systembetreuer im IT-Zentrum der AVA-Gruppe, bleibt im Bereitschaftsdienst mobil: Dank innovativer Avocent Server-Management-Technologie kann er per Handy und Laptop jederzeit einzelne Rechner überwachen oder neu starten


Mit 392 Outlets unter den Labeln Marktkauf, dixi und Krane Optik, 29.000 Mitarbeitern, 230 Millionen Kunden im Jahr und zuletzt mehr als 10 Mrd. Mark Umsatz zählt die AVA Allgemeine Handelsgesellschaft der Verbraucher AG zu den führenden Unternehmen des deutschen Einzelhandels. Die Datenstränge des bundesweit vertretenen Konzerns laufen im Rechenzentrum der Service-Tochter AVA Informationstechnologie GmbH im ostwestfälischen Bielefeld-Sennestadt zusammen. Dort, inmitten von rund 100 Servern, ist seit kurzem eine kleine schwarze Box der Grund für große Veränderungen.


Das Pflichtenheft der von Kurt Jox und Hans-Georg Pollak geführten AVA Informationstechnologie GmbH ist kurz: alle Unternehmen der Gruppe mit „hochwertigen Dienstleistungen, Ideen und Beratung“ in Sachen EDV zu unterstützen. Hierzu zählt neben dem Betrieb eines hochmodernen Rechenzentrums, in dem alle Zahlen des Unternehmens zusammenlaufen, dem Netzwerkmanagement, dem Benutzerservice, der Softwareentwicklung und der Anwenderbetreuung auch die stete Suche nach neuen Technologien.

Gezielte Suche nach neuen Technologien


Zu den Pfadfindern unter den 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AVA-Tochter gehören Systemverwalter Jens Gläser (34) und Claudio Morelli (42), Teamleiter Operating. Vor sechs Monaten haben sie die weltweit erste digitale Server-Management-Lösung DS 1800 von Avocent in ihrem Rechenzentrum installiert. Verändert hat sich seitdem Vieles, wenngleich Einiges erst auf den zweiten Blick erkennbar wird.

Mehr Freiraum für das Operating-Team

Zum Hintergrund: Server-Management-Systeme machen überflüssig, dass vor jedem der vielen einzelnen Server jeweils eine Tastatur, eine Maus und ein Bildschirm vonnöten sind. Die Überwachung und Wartung erfolgt – wie in anderen Rechenzentren auch – von einem nahen Operatingraum aus. Erst die seit kurzem mögliche Übertragung digitalisierter Steuersignale über weite Entfernungen gibt den Systembedienern mehr Flexibilität. Und reduziert Ausfallzeiten.

Ausfallzeit auf wenige Minuten verkürzt

Jens Gläser erklärt den Doppel-Effekt am Beispiel der hochsensiblen Lagersystem-Rechner: „Für die Server unserer rund um die Uhr arbeitenden Logistikzentren in Bielefeld, Zarrentin und Laichingen meldet eine automatische Überwachung einen Leistungsabfall per Funk an den Operating-Bereitschafts-dienst. Wenn der Alarmzeitpunkt außerhalb unseres Zweischichtbetriebs lag, musste der Kollege im schlimmsten Fall in sein Auto springen, ins Rechenzentrum fahren und den Rechner per Daumendruck aus- und wieder einschalten.“ Fahrtzeit, Meldung beim Wachdienst und Zugang zum hoch gesicherten Rechenzentrum und die Arbeit am Server konnten sich schon mal auf zwei Stunden summieren.

Server-Management mit Laptop und Handy

Risk-Management-Szenarien dieser Art gehören jetzt bei der AVA der Vergangenheit an. Gläser: „Mit Hilfe des digitalen Server-Management-Systems kann der Kollege der Bereitschaft vom Heim-PC jeden Server per ISDN anwählen und diesen rebooten. Das funktioniert auch mit Laptop und Handy, wenn man gerade mal unterwegs sein sollte.“ Die innovative Technik reduziert die Ausfallzeit eines Servers selbst in den Nachtstunden auf wenige Minuten.

Mehr Effektivität in der täglichen Arbeit

Den Kosten für Kauf und Einrichtung des neuen Server-Management-Systems stehen als Nutzen ein Zugewinn an Systemstabilität und im Zweifelsfall kürzere Ausfallzeiten der davon abhängigen Unternehmensprozesse gegenüber. Doch für Jens Gläser und seine Kollegen Systembetreuer zählen vielmehr die Effekte, die sie jeden Tag erleben: „Wir sparen viel Zeit, weil wir nicht mehr fünf Mal am Tag vom Büro im ersten Stock durch drei Sicherheitsschleusen ins Rechenzentrum im Erdgeschoss gehen müssen. Und wir können den Bereitschaftsdienst beruhigter angehen, weil wir wissen, dass wir jederzeit gezielt eingreifen können.“ Somit sorgt das neue Server-Management-System DS 1800 ganz nebenbei auch für mehr Zufriedenheit der IT-Experten.

Für weitere Informationen und Testgeräte wenden Sie sich bitte an:

Avocent Deutschland
Jörg Poschen
Tel.: 05204 9134-0
Fax.: 05204 9134-99
E-Mail: joerg.poschen@avocent.com

| Avocent Deutschland
Weitere Informationen:
http://www.avocent.de

Weitere Berichte zu: AVA Ausfallzeit Rechenzentrum Server Server-Management-System

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze
25.05.2018 | Universität Ulm

nachricht Diagnose per Computer: Gefährliche Krankheitserreger mithilfe maschinellen Lernens erkennen
23.05.2018 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics