Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Iris-Scanner statt Passkontrolle am Flughafen Amsterdam eingeführt

29.10.2001


Die internationale Beratungs-, Softwareentwicklungs- und Systemintegrationsgesellschaft CMG hat als ersten Flughafen Schiphol bei Amsterdam mit einer Augenkontrolle für Reisende ausgestattet. Hierbei identifiziert ein Iris-Scanner Fluggäste allein durch den Blick ins Auge. Das System vergleicht die Iris des Reisenden mit Informationen auf einer Chipkarte, die der Fluggast mit sich führen muss. Das Verfahren gilt als so sicher, dass die traditionellen Ausweispapiere nicht mehr vorgezeigt werden müssen. Neben der höheren Sicherheit wird vor allem für Vielreisende der Durchgang am Flughafen erleichtert.

Das von CMG und der Schiphol Group gemeinsam mit 24 weiteren Firmen entwickelte Automatic Border Crossing System (ABC-System) ist ein Pilotprojekt namens Privium. Es richtet sich an Einwohner im europäischen Wirtschaftsraum. Dieser umfasst neben den EU-Staaten auch die Länder Norwegen, Island und Liechtenstein. CMG hat im Rahmen des Projekts eine ganze Reihe von Identifizierungsverfahren getestet, darunter auch das Erkennen per Fingerabdruck, Handgeometrie und Gesichtszügen. Der Iris-Scanner hat sich als sicherste Erkennungsmethode erwiesen.

Um den Datenschutz zu gewährleisten, werden bei Privium biometrische Informationen und persönliche Daten strikt getrennt. Das System entspricht den strengen Anforderungen der Datenschutzgesetzgebung der Niederlande. Privium wurde in enger Abstimmung mit der Niederländischen Militärpolizei und der Immigrations- und Einbürgerungsbehörde des Landes entwickelt.

CMG ist schon seit Jahren auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik engagiert. Auf Basis der mit Privium gewonnenen Kenntnisse will die Beratungs-, Softwareentwicklungs- und Systemintegrationsgesellschaft weitere biometrische Sicherheitslösungen entwickeln. Als typische Einsatzgebiete nennen die Berater Zugangskontrollen zu Systemen und Gebäuden sowie Anwendungen im Gesundheitswesen etwa für Krankenkassenkarten. Schon jetzt ist das Interesse aus aller Welt sehr groß, heißt es in einer Presseerklärung von CMG.

CMG ist eine globale Beratungs-, Softwareentwicklungs- und Systemintegrationsgesellschaft, die eine führende Position in den Märkten für geschäftliche Informationssysteme sowie Mobile Services einnimmt. Durch Managementberatung, Systementwicklung und Integration, Software-Anwendungen und Outsourcing hilft CMG Unternehmen und Verwaltungen, sichere Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen aufzubauen, die den Einsatz neuer Geschäftsmodelle für E- und M-Business ermöglichen. 1964 gegründet, ist CMG heute mit Hauptsitzen in London und Hoofddorp (bei Amsterdam) sowie Standorten in 16 Ländern angesiedelt. CMG bedient ein breites Spektrum an Märkten einschließlich Finanzwesen, Transport, Telekommunikation, Medien, Petrochemie, Versorgungswirtschaft, Handel, Fertigung und öffentliche Verwaltungen. In Deutschland ist CMG in Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart mit über 900 Mitarbeitern vertreten. Das CMG-Business in Zürich wird von Deutschland betreut.

Team Andreas Dripke GmbH | ots
Weitere Informationen:
http://www.cmg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Datenbrille erleichtert Gehörlosen die Arbeit in der Lagerlogistik
23.02.2018 | Technische Universität München

nachricht Verlässliche Quantencomputer entwickeln
22.02.2018 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics