Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entscheidender Meilenstein zur Interoperabilität von PKI Lösungen erreicht

01.10.2001


AG Trust Center und TeleTrusT haben eine gemeinsame Spezifikationen für ISIS und MailTrusT erarbeitet.

Für den sicheren E-Mail Austausch, die Anwendung von elektronischen Signaturen und auch das IT-Security-Management in Unternehmen sind auf Public-Key Infrastrukturen gestützte Lösungen erforderlich. Durch die gemeinsame Spezifikation, ISIS-MTT’, die sowohl auf deutschen Erfahrungen als auch auf europäischen und internationalen Standards beruht, wird der Erwartung an die Anbieter entsprochen, den Anwendern Investitionssicherheit zu garantieren.
Mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gelang es einem hochkompetenten Projektteam in nur drei Monaten die "vereinheitlichte ISIS-MTT-Spezifikationen für Interoperabilität und Testsysteme" zu entwickeln.

Der Staatssekretär im BMWi, Dr. Alfred Tacke: "Die uneingeschränkte Interoperabilität zwischen Signaturanwendungen auch unterschiedlicher Sicherheitsanforderungen bildet die Grundlage, die bisherigen Insellösungen zu einer Gesamtlösung zusammenzuführen. Mit dem Projekt zur Interoperabilität elektronischer Signaturen wird eine technologische Lücke geschlossen, die bislang die Verbreitung elektronischer Signaturen sehr gehemmt hat. Ich gehe davon aus, dass sich der entstehende Standard bald auch auf europäischer Ebene durchsetzt."

Hierzu gehört sowohl die Umsetzung der gesetzeskonformen Signatur als auch die Spezifikation von Sicherheitsfunktionalitäten für Secure E-Mail mit unterschiedlichen Sicherheitsniveaus und eine Kompatibilität zu den international akzeptierten Standards. Hierdurch wird die schnelle Verfügbarkeit von interoperablen Sicherheitsprodukten sowohl auf der Ebene der Zertifizierungsdiensteanbieter als auch auf der Anwenderebene (Clientseite) ermöglicht.

Das Projekt wird bis zum Jahresende mit der Erstellung eines Testkonzepts, einer Testspezifikation und der Abstimmung mit der internationalen Standardisierung fortgeführt.
Aufbauend auf den Ergebnissen sehen die Projektpartner die Notwendigkeit zur Schaffung von Interoperabilitäts-Testmöglichkeiten, um den Softwareentwicklern die Möglichkeit zu geben, ihre Interoperabilität unter Beweis zu stellen und den Einsatz ISIS-MTT konformer Produkte zu stimulieren. Daher sind für das Jahr 2002 die Festlegungen für ein Interoperabilitätszertifikat als "Gütesiegel", die Entwicklung und Bereitstellung von Testtools, die Vorbereitung eines Testbeds und Pilotanwendungen des Testbeds geplant.

Weitere Auskünfte:
Projektträger Multimedia des BMWi
c/o DLR Herrn Werner Kohnert; D - 51170 Köln
Tel. 02203 - 601 3334 E-Mail: werner.kohnert@dlr.de

TeleTrusT Deutschland e.V.
vertreten durch Arno Fiedler
Chamissostraße 11; D - 99096 Erfurt
Tel: 0361 34 60
E-Mail: Arno.Fiedler@teletrust.de

T7 Arbeitsgemeinschaft der Trustcenter e. V. i. G.
vertreten durch Herr Armin von Schwedler, c/o Bundesdruckerei GmbH,
Oranienstr. 91; D - 10958 Berlin; Telefon: 030 / 25980
E-Mail: vonschwedler@bdr.de

Dipl. Met. Birgit Drüen | idw
Weitere Informationen:
http://www.t7-isis.de
http://www.teletrust.de

Weitere Berichte zu: Interoperabilität Signatur Spezifikation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft
27.04.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie