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Fusion von GMD und FhG perfekt

03.04.2001


Bulmahn: "In Deutschland steht jetzt die größte IT-Forschungseinrichtung Europas"

"Endlich gibt es in Deutschland eine geeinte Forschungseinrichtung für Spitzenforschung in der Informationstechnik", erklärte Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, anlässlich der Vertragsunterzeichnung zur Zusammenführung von GMD und FhG. Gestern hatten die Gesellschafter der GMD - Forschungszentrum Informationszentrum GmbH (GMD) ihre Geschäftsanteile auf die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (FhG) übertragen. "Nun wächst auch in der IT-Forschung zusammen, was zusammen gehört", so Bulmahn.

Mit diesem Schritt habe die Bundesregierung die Vorraussetzungen geschaffen, dass Deutschland in der IT-Forschung an der Weltspitze agieren kann. In der erweiterten FhG entstehe ein einzigartiger Forschungsraum für die Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) in Deutschland. Bulmahn: "In der nun größten IT-Forschungsorganisation in Europa werden die Stärken und Kompetenzen beider Einrichtungen erfolgbringend miteinander verbunden". Das sei auf der einen Seite die konsequente Marktorientierung der FhG und auf der anderen Seite die Kompetenz der GMD in der Grundlagenforschung.

Bulmahn: "Zur erfolgreichen Gestaltung der Fusion werden von Seiten des BMBF finanzielle Mittel in erheblichem Umfang bereitgestellt." Die neu entstehende IuK-Gruppe der FhG verfüge über eine Mittelausstattung von jährlich rund 400 Millionen Mark. Mit zusätzlichen Projektmitteln haben gemeinsame Forschungsprogramme bereits erfolgreich gestartet werden können.

"FhG und GMD bündeln ihre Kräfte in einer Branche, die in den nächsten Jahrzehnten der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft bleiben wird", unterstrich die Forschungsministerin. Die Fusion von GMD und FhG leiste daher einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung und weiterem Ausbau zukunftsfähiger Arbeitsplätze in Deutschland.

 Iris Marzian | idw

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