Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Höhere PC-Sicherheit am Arbeitsplatz und daheim mit dem Trusted-Platform-Module

01.06.2005


Das neue Trusted-Platform-Module (TPM) der Infineon Technologies AG erfüllt die Spezifikation 1.2 der Trusted Computing Group (TCG) und verstärkt den Schutz der auf PC und im Netzwerk abgelegten Daten. Infineon ist derzeit der weltweit einzige Anbieter, der eine eigene vollständige Hardware- und Software-Lösung gemäß der TCG 1.2 Spezifikation anbietet. Seine TPM-Lösung besteht aus der Sicherheitscontroller-Hardware, einem vollständigen Paket an Embedded-Sicherheits-Software und TPM-Management-Dienstprogrammen sowie Anwendungssoftware. Mit der TPM-Lösung wird dem PC-Nutzer der Schutz seiner Daten auf dem Laufwerk oder im Netz einfach gemacht, da er sie bequem z. B. über Datei- und Ordnerverschlüsselung absichern kann. Sowohl die Schlüsselgenerierung als auch die sichere Schlüsselspeicherung erfolgt dabei hardware-basiert auf dem TPM. Mit Infineons TPM-Lösung erhält der PC-Hersteller alle Bestandteile eines vollständigen Sicherheits-Subsystems, das die Systemintegrität erhöht, den PC gegenüber Kommunikationspartnern authentisiert und vertrauliche persönliche Informationen wie Schlüssel und Passwörter in einem geschützten Speicherbereich ablegt. Infineon hat sein TPM V1.2 anlässlich der Messe Computex 2005 in Taipei erstmals vorgestellt.



Auf dem Motherboard eines Desktop-PCs oder Laptops verschärft das TPM den Schutz gegen nicht autorisierte Zugriffe auf gespeicherte Daten und erhöht die gesamte Systemintegrität. Damit wird die Sicherheit der in PC-Laufwerken und Computernetzwerken gespeicherten Daten erhöht. Online-Geschäftsvorgänge und Online-Handelstransaktionen, bei denen Vertraulichkeit gewährleistet sein muss, werden sicherer. Infineons TPM-Lösung ist im industrieweit kleinsten Gehäuse erhältlich und kann somit auch auf den Mainboards von mobilen Geräten wie Handheld-Computern und PDAs integriert werden.



„Auf der TPM1.2 Spezifikation lassen sich fundierte Sicherheitslösungen aufbauen, um den nicht autorisierten Zugriff auf Computer- und Netzwerkdaten zu erkennen und zu verhindern“, sagte Thomas Rosteck, Senior Director und Product Line Manager für Trusted Computing im Geschäftsgebiet Chipkarten- und Sicherheits-ICs von Infineon Technologies. „Reine Software-Lösungen bieten bei weitem nicht den Grad an Sicherheit von Hardware-Lösungen. Infineons TPM bietet hier mit seiner einfach anzuwendenden Management- und Applikations-Software eine sichere Komplettlösung für PC-Hersteller und -Nutzer. Infineon will auch weiterhin herausragende Sicherheits-Hardware liefern, die für PC-Hersteller und PC-Nutzer vertrauenswürdige Kommunikations-Plattformen ermöglicht.“

Komplettes Hardware- und Software-System für die Sicherheit von Computernetzwerken; technische Details zum TPM von Infineon (SLB 9635 TT 1.2)

Infineon bietet komplette TPM-Systeme mit sicherer Hardware und entsprechender System- sowie Applikationssoftware. Die TPM-Lösung von Infineon basiert auf den bewährten 16-bit-Sicherheitscontrollern, die für den Einsatz in hochsicheren Chipkarten-Anwendungen entwickelt wurden. Um Schlüssel und Passwörter sicher und zuverlässig zu speichern, enthält Infineons TPM-Chip modernste Sicherheitsfunktionen wie ein aktives Schutzschild, das einen kontinuierlichen Strom von Zufallsdaten über die Chipoberfläche sendet. Zusätzlich verfügt der Chip über einen hardware-basierten Zufallsgenerator, der echte Zufallszahlen liefert, hardwarebeschleunigte RSA-Verschlüsselungsalgorithmen (Rivest, Shamir, Adleman) mit Schlüssellängen von bis zu 2.048 bit sowie einen Hash-Algorithmus (hierbei wird einem Dokument, einer Datei oder einem Computer-Laufwerk eine spezielle, verschlüsselte Quersumme zugeordnet, mit der Manipulationen erkannt werden können) und entspricht damit voll der TCG-Spezifikation 1.2.

Der SLB 9635 TT 1.2 bietet 16 Kbyte nichtflüchtigen Speicher für Anwenderdaten. Außerdem verfügt er über 50 Prozent mehr internen Arbeitsspeicher für die Betriebssysteme der nächsten Generation wie Microsoft Longhorn.

Infineons TPM ist dafür ausgelegt, die strengsten Sicherheitsanforderungen für digitale Sicherheit gemäß international anerkannter Standards, den Common Criteria EAL 4+ (Evaluation Assurance Level four plus), zu erfüllen.

Neben der Controller-Hardware bietet Infineon Computerherstellern auch ein bereits bewährtes sicheres TPM-Betriebssystem und Embedded-Applikations-Software, um das Subsystem aufzusetzen. Dazu gehören ein Host-Software-API zur Integration des TPM in die PC-Software-Umgebung und eine TPM-Management-Applikation. Im Gegensatz zu reinen Software-Lösungen sind die in der TPM-Hardware abgelegten Schlüssel und Passwörter sehr viel sicherer, da das TPM nur von seinem Hauptanwender oder dem Systemadministrator gesteuert werden kann. Das TPM bietet geschützte Speicherbereiche für vertrauliche persönliche Daten wie Schlüssel und Passwörter, überprüft automatisch die Systemintegrität von kritischen Daten und erlaubt die Authentisierung des PCs gegenüber Kommunikationspartnern, wenn der Hauptanwender oder der Systemadministrator dies gestatten.

Viele führende Computerhersteller wie HP Compaq in seinen Business-Notebooks und -Desktops setzen bereits die TPM-Management-Software von Infineon ein, die auch integraler Bestandteil der TPM V1.2-Lösung ist. Sie erlaubt das einfache TPM-Management, bietet integrierte Sicherheitsapplikationen wie PSD (Personal Secure Drive)-Verschlüsselung und unterstützt sicheres Email, WLAN-Sicherheit, Virtual Private Networks (VPN) und weitere Sicherheitsfunktionen.

Verfügbarkeit und Gehäuse

Ab Juli 2005 sollen Infineons TPMs gemäß der TCG 1.2 Spezifikation in Musterstückzahlen für die Integration in Desktop-PCs und Notebooks verfügbar sein. Das TPM ist im bleifreien schmalen Low-Profile-TSSOP-28-Gehäuse erhältlich.

Infineon präsentiert seine TPM- Lösung V 1.2 auf der Messe Computex 2005 (31. Mai bis 4. Juni 2005, Taipei World Trade Center, Taipei, Taiwan) auf Stand 722 in Halle1.

| Infineon
Weitere Informationen:
http://www.infineon.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise