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Die Entwicklung von Richtlinien für die biomedizinische Bildverarbeitung

27.04.2005


Die Nutzung von Terahertz-Strahlung (THz) in einer Vielzahl medizinischer Anwendungen, einschließlich Diagnostik und Bildverarbeitung, wurde aufgrund einer Reihe technologischer Durchbrüche theoretisch ermöglicht. Vor der verbreiteten Anwendung werden jedoch noch weitere Sicherheitsdaten zu den Auswirkungen der THz-Strahlung auf biologische Systeme benötigt.


Die THz-Technologie könnte den nächsten Schritt für die Entwicklung nicht-invasiver biomedizinischer Technik darstellen. Das THz-Bridge-Projekt der EU konzentrierte sich auf die Untersuchung der Auswirkungen von THz-Strahlung auf eine Vielzahl biologischer Systeme, einschließlich Zellen, Makromoleküle und Gewebe. Das zugrunde liegende Ziel war die Erstellung umfassender Richtlinien für die Entwicklung einer biomedizinischen Bildverarbeitung bei THz-Frequenzen.

Die aus den Projekt hervorgehenden Daten wurden in Form einer Datenbank gesammelt, die nun für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Die darin enthaltenen Informationen sind das Ergebnis einer Reihe spektroskopischer Studien, bei denen Spektralprofile ausgewählter Enzyme, biologischer Membranen, im Frequenzbereich von 100GHz bis 20Hz analysiert wurden. Diese Profile lieferten die Grundlage zur Bestimmung der kritischen Frequenzen, die Schäden an biologischen Systemen und auch an den idealen Spektralbereichen für Bildverarbeitungsanwendungen verursachen könnten.


Um die potenzielle Reichweite dieser Ergebisse innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft zu maximieren, bietet die erstellte Datenbank Zugang zu rund 50 verschiedenen Spektra.

Dr. Gian Piero Gallerano | ctm
Weitere Informationen:
http://www.frascati.enea.it

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