Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Open-Source-Software des Fraunhofer IPSI macht Rating-Prozesse effizienter

25.04.2005


XBRL-Software-Adapter ABRA für internationale und nationale Business-Reporting-Standards
Austauschformat für das internationale Financial Reporting


Banken, Analysten, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer profitieren

Das Fraunhofer-Institut IPSI in Darmstadt veröffentlicht zur 11. internationalen XBRL-Konferenz vom 26. bis 29. April in Boston, USA die erste Open-Source-Software zur Verarbeitung von elektronischen Geschäftsberichten im international standardisierten XBRL-Format. Die Software mit dem Namen ABRA dient zur Analyse von Geschäftsberichten nach nationalen und internationalen Bilanzierungsstandards in XBRL und ermöglicht Prozessoptimierungen in allen Anwendungsbereichen, für die Geschäftsberichte eine Rolle spielen. ABRA steht auf http://www.xbrlopen.org/abra zum kostenlosen Download zur Verfügung.


Das Fraunhofer IPSI und ABZ Informatik, Reinheim, wollen auf Basis dieser Open-Source-Software in Zukunft kundenspezifische Weiterentwicklungen anbieten. Firmenkontakte: Thomas Risse (Fax 06151 869-966, E-Mail risse@ipsi.fraunhofer.de, http://www.ipsi.fraunhofer.de) und Thomas Klement (Fax 06150 135605, E-Mail thomas.klement@abz-informatik.com, http://www.abz-informatik.com).

Mit der ABRA-Software können beispielsweise Banken ihre Ratingprozesse für die Kreditvergabe optimieren. Ein hoher Anteil der Fakten und Informationen, die eine Bank für ihr Ratingverfahren benötigt, sind bereits Bestandteil der elektronischen Geschäftsberichte. Der XBRL-Prozessor des Fraunhofer-Instituts für integrierte Publikations- und Informationssysteme in Darmstadt, der in Zusammenarbeit mit der ABZ Informatik GmbH entwickelt wurde, bietet sowohl eine Verarbeitungsschnittstelle als auch ein gewaltiges Repertoire an Funktionen. Diese können beispielsweise genutzt werden, um Geschäftsberichte auf Datenbanken abzubilden oder visuell aufzubereiten.

Auch Analysten, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer profitieren

Analysten und Börsianern kann ABRA den internationalen Vergleich von Geschäftsberichten erleichtern. Auch Softwareanbieter für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer können die neuen Möglichkeiten für ihre Produkte nutzen. Die Handhabung komplexer Rechnungslegungsstandards, die früher einen immensen manuellen Aufwand nach sich zog, wird durch die Möglichkeiten des Datenimports und der automatisierten Aufbereitung im XBRL-Format drastisch vereinfacht.

Presse Institute | idw
Weitere Informationen:
http://www.xbrlopen.org/abra
http://www.abz-informatik.com
http://www.xbrl.org/boston/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie