Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Software für das elektronische Technologiemanagement: EU-Projekt eTEMsolution gestartet

06.08.2001


Bei der Akquisition öffentlich geförderter Forschungsprojekte war die Abteilung Planung und Organisation des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT in Aachen unter Leitung von Prof. Walter Eversheim erneut erfolgreich: Innerhalb des 5. Förderprogrammes IST (Information Society Technologies) der Europäischen Union wurde das Projekt eTEMsolution (elektronisches Technologiemanagement) bewilligt, welches zum 01. Juli 2001 begonnen hat.

Ziel dieses Projektes ist es, Anwender in der produzierenden Industrie in die Lage zu versetzen, professionelle Technologiemanagement-Projekte auf einer web-basierten Software - genannt eTEMsolution - durchzuführen. Ab Oktober 2001 wird eTEMsolution in drei klein- und mittelständischen Pilotunternehmen implementiert.

Basis von eTEMsolution ist die am Fraunhofer IPT entwickelte Technologiekalender-Methode, wie sie vielfach in der Industrie eingesetzt wird, um beispielsweise Kosteneinsparungen zu realisieren. Mit dem Ziel Unternehmen der produzierenden Industrie aufbauend auf der Technologiekalender-Methode notwendiges Methoden- und Prozesswissen zur Verfügung zu stellen, wurde in Zusammenarbeit mit der kühn & weyh Software GmbH die Applikation eTEMsolution entwickelt.

Durch die Anwendung von eTEMsolution nutzen die Unternehmen einen informationsgesteuerten Workflow und steigern so die Effektivität und Effizienz des Technologiemanagementprozesses und dies in einer Größenordnung, die der zuständige EU-Gutachter mit dem folgenden Kommentar beschreibt: "The results could potentially enhance the competitive advantage of the European manufacturing industries".
Das Projekt hat eine Laufzeit von 18 Monaten bei einem Gesamtvolumen von über 700.000 Euro. Neben dem Fraunhofer IPT umfasst das Konsortium vier weitere Industriepartner: kühn & weyh Software GmbH Deutschland, Speciaalwerk Venray B. V. Niederlande, TriboTec spol. s r.o. Tschechien und Turbocoating S.p.A. Italien.

Ihre Ansprechpartner
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstraße 17
D-52074 Aachen

Frau Dipl.-Ing. Katarina Hachmöller
Telefon 02 41/ 89 04- 2 75
Fax 02 41/ 89 04-62 75
E-Mail hachmöller@ipt.fhg.de

Herr Dipl.-Ing. Markus Knoche
Telefon 02 41/ 89 04- 1 68
Fax 02 41/ 89 04-61 68
E-Mail knoche@ipt.fhg.de

Herr Dipl.-Ing. Ralf Walker
Telefon 02 41/ 89 04- 1 63
Fax 02 41/ 89 04-61 63
E-Mail walker@ipt.fhg.de

Dipl.-Journ. Andrea Dillitzer | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Geheime Datensammler auf dem Smartphone enttarnen
21.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Wafer zu Chip: Röntgenblick für weniger Ausschuss
21.11.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie