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Elektronische Patientenakte - HoWoS-Diktiersystem schafft kurze Wege

19.04.2005


Schneller, effektiver und Ressourcen sparend im stationären Krankenhausbetrieb


Die Arbeit am Krankenbett der Patienten ist das tägliche Geschäft der Mediziner. Neben dem persönlichen Gespräch mit dem Patienten verschafft sich hier der Arzt ein umfassendes Bild vom Patienten und dessen Krankheitsverlauf. Alle Beobachtungen, Diagnosen oder Anordnungen müssen dabei in der Patientenakte vermerkt werden - ein großer, kaum zu bewältigender Aufwand. Im Zeitalter von Sparmaßnahmen und Kürzungen ist dieser Aufwand umso größer, der persönliche Kontakt zum Patienten kommt zu kurz, Informationen gehen dabei verloren.

Das elektronische HoWoS-Diktiersystem der Firma GimTec (Gesellschaft für Informations- und Managementsysteme) macht den Weg der Patientendaten von den Krankenzimmern zum eigentlichen Akteneintrag kürzer. Während heute der Arzt klinische Beobachtungen meist später in die Akte nachträgt, zielt das HoWoS-Diktiersystem auf eine Abkürzung dieses Weges ab: Der Arzt hat die Möglichkeit, direkt vom Krankenbett aus die Informationen über die interne Telefonanlage an eine zentrale Stelle zu diktieren; diese werden dann vom Schreibbüro abgehört und in die elektronische Patientenakte übertragen. Hat der Arzt seine Visite beendet, ist der Akteneintrag bereits fertig.


"Das Diktieren der Resultate der Visite und das anschließende Abhören und Eintragen in die Krankenakte kann somit bereits während der Visite durchgeführt werden; der sonst übliche anschließende umfangreiche Dokumentationsaufwand entfällt, die dadurch gewonnene Zeit kann anderen Aufgaben gewidmet werden", bilanziert Dr. Helmut Jäger, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Knappschaftskrankenhaus Püttlingen (Saar). Dort wird das HoWoS-Diktiersystem seit knapp einem halben Jahr erfolgreich getestet. "Durch das Diktiersystem ist es möglich, mehr Informationen zu transportieren, sie schneller verfügbar zu machen und damit leichter zu reproduzieren; dadurch wird der tägliche Arbeitsablauf erleichtert. Neben dem Schwerpunkt der schnelleren Verfügbarkeit ist durch bessere Dokumentation von Leistungen - die ja abrechnungsrelevant sind - auch die Vollständigkeit der Informationen gegeben", so Dr. Jäger weiter.

Besonders zufrieden ist der Chefarzt der Neurologischen Klinik in Püttlingen mit der Nutzungstechnik über das Haustelefon. Auf die Anschaffung teurer Geräte konnte verzichtet werden. "Der große Vorteil des elektronischen HoWoS®-Diktiersystems besteht darin, dass es über die hausinterne Telefonanlage gesteuert und genutzt werden kann", so Christoph Frohnhöfer, Geschäftsführer der Firma GimTec. Die Anschaffung teurer Pocket-PCs, Laptops oder sonstiger Hardware, wie sie vergleichbare Produkte anderer Hersteller benötigen, entfällt. "Ziel des HoWoS-Diktiersystems ist es aber, möglichst kostenneutral und unter Nutzung der bestehenden Infrastruktur die Qualität der klinischen Dokumentation im Sinne des Patienten zu erhöhen, ohne das medizinische Personal zu belasten", so Christoph Frohnhöfer.

Nähere Informationen:
GimTec - Gesellschaft für Informations- und Managementsysteme mbH
Goebenstraße 40, D-66117 Saarbrücken
Telefon: +49 (0) 681 5959 0430
Telefax: +49 (0) 681 5959 0431
Email: presse@gimtec.de

Patrick Houy | idw
Weitere Informationen:
http://www.htw-saarland.de/
http://www.gimtec.de

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