Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbesserung des Datenschutzes und der Sicherheit für Internettransaktionen

05.04.2005


Der mangelhafte Datenschutz für Internetnutzer und die fehlende Sicherheit bei den ausgeführten elektronischen Transaktionen wurden als wichtigstes Hindernis für die Ausbreitung von E-Business und E-Government betrachtet. Es wurde eine neue Technologie entwickelt, welche den Datenschutz und die Sicherheit von neuen Kombinationen aus Telekommunikation, Informationstechnologie und Medien für Verbraucher und Bürger fördert.

... mehr zu:
»Agent »Datenschutz »Nutzer »Software-Agent

Bis vor kurzem war die Abfrage von Informationen aus dem Internet eine sehr komplexe, zeitaufwändige und schwerfällige Aufgabe. Es wurden moderne Informationstechnologien einschließlich der Intelligenten Software-Agenten-Technologien (ISAT) entwickelt, die solche Aufgaben automatisch ausführen ohne dass die Überwachung oder der direkte Input des Nutzers erforderlich sind. Auf Grundlage eines Nutzerdatenprofils suchen solche Agenten nach Informationen, überprüfen diese anhand des Nutzerprofils und führen Transaktionen im Namen des Nutzers durch.

Trotz ihrer Nutzerfreundlichkeit nutzen und steuern ISAT persönliche Informationen, die leicht der Gefahr einer Verletzung des Datenschutzes ausgesetzt sind. Die kürzlich erstellten europäischen Richtlinien 95/46/EC und 97/66/EC beziehen sich auf den Datenschutz im Bereich der Telekommunikation und bieten ein allgemeines rechtliches Rahmenwerk für den Schutz persönlicher Daten. In Übereinstimmung mit diesen Richtlinien konzentrierte sich das PISA-Projekt (Privacy Incorporated Software Agent) auf eine offene und sichere Lösung für die Erhöhung der Sicherheit in den Informationskanälen.


Im Rahmen dieses Projekts existieren zwei Hauptkategorien von Softwarekomponenten - ein allgemeines architektonisches Rahmenwerk und eine Reihe wiederverwendbarer Software-Agenten. Auf der Grundlage moderner Technologien und Protokolle wie beispielsweise der JADE-Plattform, WEB-Diensten, SOAP, RMI und XML bestimmt die Architektur die Organisation der internen Komponenten. Außerdem wird die Funktion der internen Komponenten sowie ihre Interaktion mit externen Komponenten spezifiziert.

Andererseits werden wiederverwendbare Software-Agenten für die Ausführung einer Anwendung spezifiziert. Hierzu gehören persönliche Agenten sowie Registrierungs-, Berechtigungs-, Aufgaben-, Service-, Beratungs-, Überwachungs- und Protokoll-Agenten. Die Auswahl geeigneter Kombinationen von Agenten führt zu einer erhöhten Sicherheit mit verschiedenen Stufen des Datenschutzes. In Leistungstests mit PISA-Demonstratoren hat sich die vorgeschlagene Architektur als technisch realisierbar erwiesen.

Es besteht Interesse an einer Zusammenarbeit mit Internetservice-Providern oder zwischengeschalteten Akteuren, um Dienste zu entwickeln, die intelligente Software-Agenten und den Datenschutz bzw. die Datensicherheit einschließen.

Alfredo Ricchi | ctm
Weitere Informationen:
http://www.finsa.it

Weitere Berichte zu: Agent Datenschutz Nutzer Software-Agent

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Störungsfreie Kommunikation für die Fabriken von morgen
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Impfstoffe zuverlässig inaktivieren mit Elektronenstrahlen

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Darmkrebs: Wenn die Wachstumsbremse fehlt

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Riesensalamander, Geckos und Olme – Verschwundene Artenvielfalt in Sibirien

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie