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Vom Auto bis zur Waschmaschine: Ohne Fuzzy Logic läuft nichts

30.09.2004


Leistungsfähige Software spielt in Produktionsprozessen längst eine tragende Rolle. Aber auch unsere unmittelbare Lebenswelt wird mehr und mehr von Produkten mit hohem Softwareanteil geprägt: Autos, Mobiltelefone, Waschmaschinen, Steuerungen von Geräten im Haus - die Liste der Gegenstände, wird immer länger. Eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung und Realisierung spielen methodische Konzepte wie die Fuzzy Logik, Neuronale Netze oder Evolutionäre Algorithmen - die mit dem Begriff Computational Intelligence zusammen gefasst werden. Auf den 8. Dortmunder Fuzzy-Tagen (29.09. - 01.10.04) referierten Experten aus 30 Ländern in 68 Vorträgen über sinnvolle Einsatzmöglichkeiten intelligenter Methoden der Informatik.

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Bereits im Jahre 1991 wurden von Prof. Dr. Bernd Reusch die Dortmunder Fuzzy-Tage ins Leben gerufen, um Forschern und Entwicklern ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu bieten. Seit 1994 werden die Fuzzy-Tage als Tagung für Computational Intelligence ausgerichtet und wurden so zu einem Vorreiter für thematisch vergleichbare Veranstaltungen in aller Welt. In diesem Jahr finden die Fuzzy Tage zum achten Mal statt. Die 68 Vorträge, die von Personen aus 30 Ländern gehalten werden, sind ein Beleg für die ausgeprägte Internationalität der Tagung. Besonders erfreulich ist das erneut starke Engagement ost- und mitteleuropäischer Wissenschaftler.

Die Fuzzy-Tage haben auch in der Wirtschaft und den Medien eine beachtliche Resonanz erfahren und damit einen wesentlichen Anteil daran, dass die technologische Bedeutung der CI-Methoden in deutschen Unternehmen heute weitgehend bekannt sind. Der Stellenwert, den die Fuzzy-Tage in Fachkreisen einnimmt, kommt nicht zuletzt darin zum Ausdruck, dass der Vater der Fuzzy Logik, Prof. Dr. Lotfi A. Zadeh (Berkeley, USA), von Anbeginn an mit Vorträgen an der Tagung mitgewirkt hat. Neben Prof. Zadeh werden in dieses Mal die Professoren Kacprcyk (Polen) und Trillas (Spanien) Hauptreferate halten. Ganz besonders interessant ist die Anwesenheit von Prof. Dr. Jong-Hwan Kim vom Korean Advanced Institute of Technology (KAIST) in Korea, einer international renommierten Universität. Prof. Kim ist u. a. auch Präsident der Federation of International Robot-Association (FIRA), der die Dortmunder Veranstalter mit ihrem Roboterfußball-Team verbunden sind.


Ein weiteres Mal Unterstützung finden die Fuzzy-Tage von der Berkeley Initiative in Softcomputing (BISC), der European Society for Fuzzy Logic and Technologies (EUSFLAT), der International Fuzzy Systems Association (IFSA) sowie der Federation of International Robot-soccer Association (FIRA).

Kontakt:
Dr. Norbert Jesse
Ruf: 02 31 / 7 55 - 62 21
Mail: norbert.jesse@udo.edu

Ole Lünnemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.udo.edu

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