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Digitale Signaturen: Bonner Informatiker finden Sicherheitslücken

13.06.2001

Einladung zum Pressegespräch

Gefahrlos einkaufen im Internet, Behördengänge über das WWW oder wählen online - digitale Unterschriften versprechen eine Fülle neuer Möglichkeiten im Umgang mit dem weltweiten Datennetz. Doch ganz sicher sind die bis heute dafür entwickelten Programme offenbar noch nicht; weitere Forschung erscheint dringend erforderlich. Denn Bonner Wissenschaftlern um Dr. Adrian Spalka ist es gelungen, Schutz-Software zu knacken, die eigentlich elektronische Signaturen einzigartig und zuverlässig machen sollte. Sie bedienten sich dabei sogenannter "trojanischer Pferde".

Moderne trojanische Pferde sind zwar nicht aus Holz, funktionieren aber nach dem gleichen Prinzip wie ihr antikes Vorbild. Damals hielten die Bürger der Stadt Troja das hölzerne Pferd der Archäer vor ihren Toren für ein Zeichen ihres Sieges, denn sie wussten nichts von den Soldaten im Inneren der Konstruktion. Und so holten sie sich mit dem Pferd unwissentlich ihre Feinde in die als uneinnehmbar geltenden Mauern. Der Rest der Legende ist bekannt.

Im Rahmen eines Pressegesprächs am Mittwoch, 20. Juni 2001 um 13 Uhr im Institut für Informatik III, Römerstraße 164, Seminarraum A121 im 1. OG (Altbau), stehen Dr. Adrian Spalka, IT-Sicherheitsgruppe des Instituts für Informatik III, und Abteilungsleiter Professor Armin B. Cremers interessierten Journalistinnen und Journalisten zur Verfügung, die mehr über die Bonner Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der IT-Sicherheit erfahren möchten.

Bitte beachten: Eine schriftliche Anmeldung ist für die Teilnahme erforderlich unter Telefax: 0228/73-7451 oder E-Mail: presse.info@uni-bonn.de.

Dr. Andreas Archut | idw

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