Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovation für den Ausbau von Forschung und Entwicklung

29.06.2004


Einer der vielleicht größten Nachteile von Forschungs- und Entwicklungsprogrammen war der Mangel an Kooperation zwischen den Forschungsgemeinschaften. Deshalb mussten viele der Forschungs- und Entwicklungsprogramme bei der Problemlösung, der Entwicklung von Forschungmethodologien und dem Umgang mit den Grundlagen auf ihre eigenen Ressourcen zurückgreifen. Mit dem eingeführten INNOVANET-Verfahren kann man auf Grundlage von Kooperation bessere Ergebnisse erzielen.


INNOVANET wurde entwickelt, um weit mehr als nur die Kooperation von Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaften zu fördern. Tatsächlich waren die Projektentwickler sehr ehrgeizig und hatten das Ziel, eine strategische Karte zu erstellen, um sowohl die Forschungsfähigkeit als auch die Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Dafür untersuchte man im Rahmen von INNOVANET, wie betriebliches Wissensmanagement optimal strukturiert und genutzt werden kann, um Innovationstechniken zu fördern. Außerdem sollten effizientere und flexiblere Wege geschaffen werden, um Wettbewerbsvorteile im Rahmen der geschäftsorientierten Ziele zu erreichen.


Um dem Markt Innovationen in einem kürzeren Zeitraum näher bringen zu können, waren Studien zu Marktwegen und die Berücksichtigung von Nutzerbedürfnissen notwendig. Die resultierende Infrastruktur kann europäische F&E-Gemeinschaften bei ihren Forschungen, bei neuen wissenschaftlichen Entdeckungen und bei der Beteiligung an kurzfristigen als auch neu entstehenden Problemen unterstützen.

INNOVANET bietet grundlegende Middleware-Toolkits, die auf der Entwicklung des Lebenszyklus von Innovationswissen und den Konzepten der inhärenten Wissenswertkerte basieren. Außerdem erlauben die Toolkits die Integration einer Vielzahl von verfügbaren Ressourcen über Hochleistungsnetzwerke. Damit ermöglichen die INNOVANET-Toolkits den Austausch von akademischen als auch experimentellen Ideen und Daten, die Problemlösung und die Schaffung von innovativen Lösungen.

Als solches ist INNOVANET eine Innovationsmanagement-Umgebung, die sowohl von wissenschaftlichen als auch technischen Gemeinschaften mit geografisch verteilten Arbeitsplätzen genutzt werden kann. Auf der Management-Ebene gewährleistet INNOVANET die Anwendung, Integration, Organisation und Verteilung von Wissen einschließlich der Unterstützung der Zusammenarbeit und führt damit ein einzigartiges grenzüberschreitendes Instrument ein. Damit könnte im Bereich der europäischen Forschung und Entwicklung der bisherige Mangel an Vielseitigkeit und Kooperation beseitigt werden

Dr. Matthias Hemmje | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ipsi.fraunhofer.de/delite

Weitere Berichte zu: INNOVANET Problemlösung Ressource

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise