Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweit erstes Produkt mit AMDs HyperTransport(tm) Technologie: NVIDIAs nForce Chipsatz

05.06.2001

NVIDIA hat AMDs HyperTransport(tm) Datenbus-Technologie in seine Prozessor-Infrastruktur integriert und ist somit das erste Unternehmen, das diese Technologie in einem Chipsatz einsetzt.

AMD arbeitet mittlerweile mit mehr als 150 Unternehmen zusammen, um die Entwicklung der HyperTransport Technologie voranzutreiben. NVIDIA ist damit ein weiteres bedeutendes Unternehmen, das AMDs HyperTransport Technologie zur Steigerung der Leistung seiner Produkte verwendet.

AMDs HyperTransport ist eine innovative Technologie, die es den Chips in den unterschiedlichsten Computersystemen ermöglicht, schneller als mit herkömmlichen Methoden Daten untereinander auszutauschen. NVIDIA setzt HyperTransport ein, um die Bandbreite zwischen dem nForce "Integrated Graphics Processor" (IGP) und dem nForce "Media and Communications Processor" (MCP) um das sechsfache zu erhöhen. NVIDIA vereint in der nForce Prozessor-Infrastruktur seine bewährten und mehrfach ausgezeichneten Grafiktechnologien mit dem neuen Dolby Digital Interactive Content Encoder, der dynamisch und in Echtzeit Multi-Kanal-Audio-Dateien im Dolby Digital 5.1 Format kodiert. Der Encoder ist eine bahnbrechende Technologie, die in den MCP integriert ist und erstmals in der Branche eingesetzt wird.

"Die Integration von AMDs HyperTransport-Technologie in unseren nForce Chipsatz ist für uns unabdingbar bei der Entwicklung von Computersystemen mit unübertroffener Leistung", so Dan Vivoli, Vice President of Marketing bei NVIDIA. "PC-Programme werden heutzutage immer komplexer, mit Fähigkeiten wie fortgeschrittener 3D-Grafik, Nutzung von Hoch-Geschwindigkeits-Netzwerken, Streaming von Video und 3D-Audio in Kino-Qualität. Die Bandbreite der HyperTransport-Technologie ermöglicht es uns, Dolby Digital 5.1, 3D Audio-Verarbeitung und Breitband Netzwerk-Fähigkeiten in den MCP zu integrieren. Dies wäre mit keiner anderen gegenwärtig verfügbaren Technologie möglich gewesen."

Sowohl AMD als auch Nvidia unterstützen Double Data Rate (DDR) Speicher für den Einsatz in PCs und Video- und Grafik-Karten. Die NVIDIA nForce Prozessor-Infrastruktur verfügt über eine 128-Bit Schnittstelle, die den Spitzenwert des Datendurchsatzes heutiger PC2100 DDR PCs auf 4,2 GBytes pro Sekunde verdoppelt; dies ist 33 Prozent mehr als bei Dual Channel RAMBUS Pentium(r) 4 Systemen.

"Zusammen mit dem AMD Athlon Prozessor und DDR-Speicher ist NVIDIAs neuester Chipsatz sowohl für High-End-, Mainstream- als auch Einstiegs-PCs geeignet, die die Leistung des AMD Athlon nutzen, um dem Anwender die höchstmögliche Rechenleistung zu liefern", so Richard Heye, Vice President, Platform Engineering & Infrastructure bei AMDs Computation Products Group. "Dies ist nur ein weiteres Beispiel für neue Technologien von AMD, die dem Anwender greifbare Vorteile bringen.

Über HyperTransport(tm)

HyperTransport(tm) ist eine neuartige Punkt-zu-Punkt-Verbindung für integrierte Schaltkreise mit hoher Leistung und Geschwindigkeit. HyperTransport ist eine universale Verbindung; die es ermöglicht, die Anzahl der Busse im System zu verringern, eine Hochgeschwindigkeits-Verbindung für prozessorgesteuerte (embedded) Geräte zu schaffen und hochskalierbare Multiprozessorsysteme zu ermöglichen. Chips in PCs sowie Netzwerk- und Kommunikationsgeräten können bis zu 48mal schneller miteinander kommunizieren als mit bestehenden Technologien.

Verglichen mit Verbindungen in bisherigen Systemen, die eine Bandbreite von bis zu 266 Megabyte (MB) pro Sekunde haben, ist die Bandbreite von HyperTransport mit 12,8 GB/Sekunde mehr als 40mal größer. HyperTransport ermöglicht eine extrem schnelle Verbindung. Dies stellt eine Ergänzung bestehender Technologien dar; dazu gehören äußerlich sichtbare Bus-Standards wie der Peripheral Component Interconnect (PCI-Bus) und gerade entstehende Technologien wie InfiniBand. HyperTransport ist die Verbindung, die die hohe Bandbreite zur Verfügung stellt, die der Infiniband-Standard verlangt, um die Kommunikation zwischen Speicher und Systemkomponenten in Servern und Geräten der nächsten Generation sicher zu stellen, Diese sind die Backbone-Infrastruktur der Telekommunikations-Industrie.

HyperTransport ist in erster Linie für die Informations- und Telekommunikationsbranchen gedacht, aber potenziell kann jede Anwendung, bei der hohe Geschwindigkeit, geringe Verzögerungen (Latenz) und hohe Skalierbarkeit gefragt sind, von HyperTransport profitieren.

Bei HyperTransport ist es möglich, Geräte hintereinander zu schalten. Eine Vielzahl von HyperTransport Input/Output-Brücken kann mit einem einzigen Kanal verbunden werden; HyperTransport unterstützt pro Kanal bis zu 32 Geräte. Komponenten mit verschiedenen Busbreiten und Geschwindigkeiten können gemischt werden.

Jan Gütter | ots

Weitere Berichte zu: Bandbreite Chipsatz Digital Dolby HyperTransport MCP NVIDIA Prozessor-Infrastruktur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder
19.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab
18.01.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics