Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein wichtiger Schritt in Richtung PDM-Integration

31.05.2001


OMG PDM Enablers in der iViP-Architektur


Das Produktdaten-Management (PDM) ist eine Schlüsseltechnologie in der Fertigungsindustrie. Verwaltung und Austausch von produktdefinierenden Daten bestimmen zunehmend die Prozesse in den Unternehmen und im Zulieferentwicklungsverbund. Diese Prozesse durchgängig digital zu gestalten ist eine große Herausforderung.
Ziel des BMBF-geförderten Leitprojekts „integrierte Virtuelle Produktentstehung“ (iViP) ist die Unterstützung der durchgängig digitalen Produktentwicklung. Dabei setzt das vom Fraunhofer-IPK koordinierte Projekt durchgängig auf standardisierte Schnittstellen und Datenformate. Für PDM heißt dieser Standard PDM Enablers, eine Spezifikation, die bei der OMG (Object Management Group) entwickelt wurde. Die PDM Enablers bilden eine standardisierte Zugriffsschnittstelle auf PDM-Daten, wie z.B. CAD-Dokumente, Stücklisten und Produktstrukturen.
Das vom iViP-Projekt initiierte PDM Enablers Implementors Forum hat im Produktionstechnischen Zentrum Berlin am 29. und 30. Mai seinen ersten Integrationstest durchgeführt. Auf dem sogenannten „Plug-Fest“ brachten verschiedene Industrieunternehmen und Forschungsinstitute ihre Hardware und Software zusammen. Im einzelnen handelte es sich um die CAD-CAM-Concept GmbH, Berlin, die Eigner+Partner AG, Karlsruhe, das Fraunhofer IPK, Berlin, das IWF der TU Berlin, die ProSTEP Produktdatentechnologie GmbH, Darmstadt, die Parametric Technology Corporation, Needham, MA, die Volkswagen AG, Wolfsburg, sowie das Zentrum für graphische Datenverarbeitung (ZGDV) Darmstadt.

Der Integrationstest hat gezeigt, dass mit Hilfe von Standards entwickelte Systeme sehr schnell miteinander gekoppelt werden können und dass man mit den PDM Enablers auf dem richtigen Weg ist. Zum Vorteil aller Beteiligten - Endanwender, Systemintegratoren und Anbieter von PDM-Systemen - wäre eine Beteiligung weiterer Nutzer dieser Schnittstelle an dem PDM Enablers Implementors Forum sehr zu begrüßen. Die Grundlagen für die Interoperabilität werden im PDM Enablers Usage Guide fortge-schrieben.


Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dr. Lutz Lämmer
Moderator des PDM Enablers Implementors Forum
ProSTEP Produktdatentechnologie GmbH
Karl-Wiechert-Allee 72 / D-30625 Hannover
Telefon: +49 (0) 511 / 540 58 101
Fax: +49 (0) 511 / 540 58 150
E-Mail: laemmer@prostep.de

Dipl.-Math. Uwe Kaufmann
iViP Projektkoordination
Tel.: +49-(0)30-39006-270
Fax.: +49-(0)30-3930246
E-Mail: uwe.kaufmann@ipk.fhg.de

Dr. Lutz Lämmer | Medieninformation 8/2001
Weitere Informationen:
http://www.ivip.de
http://www.omg.org/homepages/mfg/index.html

Weitere Berichte zu: Implementor Integrationstest PDM Produktdatentechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ein stabiles magnetisches Bit aus drei Atomen
21.09.2017 | Sonderforschungsbereich 668

nachricht Drohnen sehen auch im Dunkeln
20.09.2017 | Universität Zürich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie