Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rechenzentrum entwickelt Software für partielle Differentialgleichungen

17.04.2001


Ministerium fördert Projekt über zwei Jahre

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Weiterentwicklung und die Erprobung des FDEM (Finite Difference Element
Method)-Programmpakets mit 570.000 Mark über einen Zeitraum von zwei Jahren. Das FDEM-Paket wurde in der Projektgruppe "Numerikforschung für Supercomputer" am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe entwickelt. FDEM ist ein Black-Box-Löser für beliebige nichtlineare Systeme von elliptischen und parabolischen partiellen Differentialgleichungen, wie sie bei der numerischen Simulation von allen Arten von Ingenieurproblemen auftreten. FDEM verwendet ein Differenzenverfahren hoher Ordnung auf einem unstrukturierten Netz mit finiten Elementen, derzeit auf einem festen Gebiet. Die Weiterentwicklung für ein variables Gebiet, wie das Innere eines Kolbenmotors, wird vom BMBF gefördert. Ebenso wird die Erprobung des FDEM-Pakets zusammen mit Industriepartnern (ABB, Bosch, Freudenberg, IWK) gefördert, um aktuelle Probleme der industriellen Simulation zu lösen, die mit den üblichen Standardpaketen nicht lösbar sind. Ferner wird das Institut für Umformtechnik (IFU) der Universität Stuttgart gefördert, um die Materialparameter für die Simulation des Fertigungsprozesses von Metallbälgen zu liefern.

Das FDEM-Paket, welches das iterative lineare Gleichungslöser-Paket LINSOL mit einschließt, ist voll parallelisiert für Parallelrechner mit verteiltem Speicher. Es erlaubt somit die effiziente Nutzung von großen Supercomputern. Das Ziel des FDEM-Projekts ist die schnellere Entwicklung besserer Produkte durch verbesserte numerische Simulation.

In englischer Sprache: / In English:

Computing Center develops PDE black-box software
German Ministry supports the project over two years

The German Ministry for Education and Research (BMBF) supports the further development and the testing of the FDEM (Finite Difference Element Method) program package with 570.000 Mark over a two-years period. The FDEM package has been developed in the project group "Numerical Research for Supercomputers" at the computing center of the University of Karlsruhe, Germany. FDEM is a black-box solver for arbitrary nonlinear systems of elliptic and parabolic partial differential equations (PDEs) as they occur in the numerical simulation of all types of engineering problems. It uses a finite difference method of high order on an unstructured finite element mesh, presently on a fixed domain. The development for a variable domain like the interior of a reciprocating engine is supported by the BMBF. Also supported is the testing of the FDEM package together with industry partners (ABB, Bosch, Freudenberg, IWK) to solve actual industrial simulation problems that cannot be solved by the usual standard packages. Moreover, the institute for metal forming (IFU) of the University of Stuttgart is supported to deliver the material parameters for the simulation of the manufacturing of metal bellows.

The FDEM program package that includes the iterative linear solver package LINSOL is fully parallelized for distributed memory parallel computers and thus permits the efficient use of large supercomputers. The goal of the FDEM-project is the faster development of better products by improved numerical simulation.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

 Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw

Weitere Berichte zu: BMBF Differentialgleichung FDEM Rechenzentrum Simulation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Datenbrille erleichtert Gehörlosen die Arbeit in der Lagerlogistik
23.02.2018 | Technische Universität München

nachricht Verlässliche Quantencomputer entwickeln
22.02.2018 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics