Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nicht nur viel Wind im Computer

17.04.2001


... mehr zu:
»Pressemitteilung
Hier wird im Computer nicht nur viel Wind gemacht Dynamik von Windkraftanlagen und Sprünge von Eiskunstläufern werden simuliert

Ausgeklügelte Sportgeräte sind oft auch ein Grund dafür, ob ein Sportler das Siegerpodest erreicht oder nicht. Die Simulation sehr schneller und zugleich stabiler Bewegungen wie etwa Sprünge beim Eiskunstlaufen oder das Zusammenspiel von Sportler und Sportgerät wird deshalb immer gefragter. Eine Arbeitsgruppe unter Prof. Peter Maißer am Institut für Mechatronik an der Technischen Universität Chemnitz arbeitet bereits seit Jahren erfolgreich auf den Gebieten Bobfahren, Turnen, Wasserspringen, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf.

Aber die Chemnitzer Mechatroniker können noch mehr: Mit der am Institut vorhandenen Software in ihrer neuesten Version "alaska 4.1" untersuchen die Forscher das Sprungverhalten von Eiskunstläufern, Turnern und Wasserspringern, optimieren Arbeitsräume von Werkzeugmaschinen und untersuchen das Fahrverhalten von Autos und Motorrädern. Sie können auch wirklichkeitsnahe Mensch-Modelle im Computer abbilden, die bei Fahrzeugcrash-Simulationen aber auch bei der ergonomischen Gestaltung von Automobilen enorme Vorteile bringen. Die Entwicklung von Planarantrieben sowie von Komponenten der Ultrapräzisionsmesstechnik und der Leistungselektronik sind weitere Anwendungsfelder von "alaska". Selbst Schwingungsuntersuchungen von Weltraumplattformen von zwölf Kilometern Durchmesser ist für die Chemnitzer Wissenschaftler kein Problem.

Vom 23. bis 28. April 2001 werden die Chemnitzer auf der Hannover Messe (Halle 18, 1. Obergeschoss, Stand J 10) die neuesten Anwendungsfelder von "alaska 4.1" der Öffentlichkeit vorstellen. Die Forscher zeigen beispielsweise, wie sie mittels Mehrkörpersystem-Dynamik drehzahl-variable Windkraftanlagen mit einem leistungsverzweigten Antriebsstrang modellieren und simulieren können. Dabei werden elastisch deformierbare Körper ebenso berücksichtigt wie die Dynamik elektromechanischer Systeme und die Aerodynamik.

Weitere Informationen: Institut für Mechatronik e.V. an der Technischen Universität Chemnitz, Reichenhainer Straße 88, 09126 Chemnitz, E-Mail c.-d.wolf@ifm.tu-chemnitz.de , Internet: http://www.tu-chemnitz.de/ifm, Tel. 03 71/5 31-46 71, Fax 03 71/5 31-46 69, oder vom 23. bis 28. April 2001 auf der Hannover Messe, Stand "Forschungsland Sachsen" (Halle 18, 1. Obergeschoss, Stand J 16).

***************************************************************

     Technische Universität Chemnitz
     Pressestelle
     Dipl.-Ing. Mario Steinebach
     Straße der Nationen 62, Raum 185
     D-09107 Chemnitz
     Phone: ++49/371/531-1424, -1658, -1536
     Fax:   ++49/371/531-1651
     E-Mail: pressestelle@tu-chemnitz.de
     WWW:   http://www.tu-chemnitz.de

     Alle Pressemitteilungen der TU Chemnitz
     finden Sie unter http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/

***************************************************************

----------- Aktuelle Pressemitteilungen der TU Chemnitz ------------
Besuchen Sie uns im Internet:  http://www.tu-chemnitz.de/
Sollten Sie dieses E-Mail-Abo abmelden wollen:
E-Mail an: Majordomo@tu-chemnitz.de   mit Inhalt: unsubscribe presse

 Mario Steinebach |

Weitere Berichte zu: Pressemitteilung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

nachricht Big Data: Flächendeckendes Messnetz für Feinstaub
09.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise