Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kreativ und kooperativ: Vernetzte Cartoon-Produktion

19.11.2003


Voraussetzungen für eine erfolgreiche Animations-Produktionsindustrie sind neben einem erfolgreichen und funktionstüchtigen Netzwerk von Produzenten aus demselben Genre auch fortschrittliche Softwaretools, die diese Kooperation erleichtern.



Das stetig zunehmende öffentliche Interesse an Animations-Medien stellt inzwischen hohe Anforderungen an die europäische Animations-Produktionsindustrie. Um mit der rasanten Entwicklung der Animationstechnologie Schritt zu halten, sind vor allem KMUs ständig auf der Suche nach weniger kostenintensiven Wegen zur Herstellung qualitativ hochwertiger Animationen.



3DINCTRAP, ein neues von der EU finanziertes Projekt, nutzt die Vorteile der Vernetzung zum Austausch von Wissen und beschäftigt sich intensiv mit der kommerziellen Wertschöpfung durch die produzierende Animationsindustrie. Das Konsortium besteht aus Animationsoftware-Entwicklern, Produzenten, Marketingspezialisten und universitären Forschungsgruppen.

In diesem Projekt werden die Anforderungen des Marktes sowie die Chancen für KMU-Produktionsgesellschaften ausgelotet und ihre vernetzten Kooperations-Tools verbessert. Der kommerzielle Aspekt steht deshalb im Vordergrund, weil er die Kooperation mit der Industrie bei der Suche nach neuen Forschungsmöglichkeiten fördert. Außerdem könnte dies bei den KMUs den Bekanntheitsgrad über die neuesten Versionen ihrer Echtzeit-Softwaretools erhöhen. Der wichtigste Zweck des Projekts bestand allerdings darin, die Kosten dieser Echtzeit-Softwaretools an die Bedürfnisse von KMU-Produktionsunternehmen anzupassen, um diese in die Lage zu versetzen, auch lange Filme zu produzieren.

Die kommerziell verfügbare Version wird voraussichtlich um Funktionen wie die 2D/3D-Integration und die 2.5D-Animation für zukünftige Koproduktionen erweitert. Für spätere Versionen sind außerdem weitere Verbesserungen geplant, so z.B. Tools für eine vernetzte Kooperation und ein Ressourcenmanagement für größere Produktionen.

Andere Bereiche oder Spin-off-Projekte, in denen diese Techniken sehr nutzbringend anwendbar sein könnten, sind Zeichentrickfilme bzw, -serien, interaktive animierte Comics und Spiele auf tragbaren Geräten sowie fortschrittliche Internet-Anwendungen. In einer gründlichen Marktstudie wird derzeit ein Business-Plan für die Vermarktung der Software aufgestellt, die sowohl die Produzenten als auch die Animatoren in Europa einen Schritt auf ihrem Weg voran bringen wird, ihre Cartoonträume Wirklichkeit werden zu lassen.

Kontaktangaben:

Raf van Ham
Wetenschapspark 4
3590 Diepenbeek, Belgien
Tel: +32-11-301-330, Fax: -331
Email: rvanham@androme.be

Raf van Ham | ctm
Weitere Informationen:
http://www.androme.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften