Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf dem Weg zu einem besseren Wissensmanagement

16.09.2003


In einer Welt, in der Wissen Macht und Wohlstand bedeutet, ist die effektive Nutzung von Wissen mehr als nur eine Forderung - sie ist einfach unabdingbar. Angesichts der schieren Mengen an Informationen, die von uns heutzutage gesichtet werden müssen, müssen Wissensmanagement-Tools das jeweils benötigte Wissen im richtigen Umfang und zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stellen, und zwar in anwenderspezifisch konfigurierbaren, effektiven und leicht handhabbaren Formaten.



Die Entwicklung des Wissensmanagements (Knowledge Management, KM) und der verschiedenen dafür benötigten Tools repräsentiert den zunehmenden sozioökonomischen und technologischen Umbruch, der sich gegenwärtig in der Wirtschaft vollzieht. Um sowohl lokal als auch global wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Unternehmen über wirksame Hilfsmittel verfügen, mit denen sie ihr Know-how erweitern und stets auf dem neuesten Stand halten können.



Hier stellt KM eine Infrastruktur dar, für die robuste Möglichkeiten zur Datenmanipulation benötigt werden. Da die meisten der benötigten Informationen in Textform vorliegen, müssen KM-Tools über leistungsstarke Funktionen zum Suchen, Abrufen, Analysieren, Aufbereiten und Versenden von Textinformationen verfügen. Darüber hinaus müssen sie so flexibel sein, dass sie eine Ergänzung von Strategien bilden, die auf Lebenszyklus-Paradigmen von Wissen basieren.

ontOmap, entwickelt in Italien von EXEURA, ist eine Lösung mit einer Vielzahl von Hilfsfunktionen, die das Data Mining und die Akquisition und Formulierung von Strategien auf der Basis der Ergebnisse erleichtern sollen. Mit ontOmap lassen sich Informationen auf der Basis eines strukturierten Vokabulars abrufen, das nach Textverarbeitungsverfahren aufgebaut wurde, dient als Hilfsmittel zur Darstellung dieses Wissens, das anhand von Ontologien zugeordnet wird, und stellt ein Verteilungsverfahren auf der Basis von Web-Funktionalitäten und Volltextabfragen dar.

Die Authoring-Funktionen arbeiten auf Client/Server-Basis unter Verwendung verbaler Abfragen an die Datenbank, die anschließend in textuelle Antworten umgewandelt werden. Dies ist insbesondere für Call-Center von Nutzen, in denen die Qualität der sowohl intern als auch extern verteilten Informationen den entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeuten kann. Einige der Funktionen, mit denen diese Technologie Call-Center unterstützt, sind die Qualität und Präzision relativer Antworten, die Zertifizierung von Antworten, kurze Reaktionszeiten sowie die Einheitlichkeit und Relevanz der gegebenen Antworten.

Eine größere Funktionalität wird mit ontOmap erreicht, indem die Endanwender Zugriff auf seine web-basierten Abfragefunktionen haben und damit die Modalität auswählen können, über die sie die gesuchte Information abrufen wollen - und das alles, ohne von einer Bedienungsperson unterstützt werden zu müssen. Während die Version der Authoring-Instrumente bereits vollständig ist, befindet sich das endgültige Abfrageinstrument noch in der Entwicklungsphase und wird im Laufe der nächsten Monate verfügbar sein.

Kontakt:

Dr. Massimo Ruffolo
EXEURA S.r.l., Product Development
c/o Università della Calabria - Edificio Polifunzionale
87036 CS, Italien
Tel: +39-0984-493094
Fax: +39-0984-493202
Email: ruffolo@exeura.it

Dr. Massimo Ruffolo | ctm
Weitere Informationen:
http://www.exeura.it

Weitere Berichte zu: Call-Center Wissensmanagement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Verbesserung des mobilen Internetzugangs der Zukunft
21.07.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

nachricht Affen aus dem Weltraum zählen? Neue Methoden helfen die Artenvielfalt zu erfassen
21.07.2017 | Forschungsverbund Berlin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten