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T-Systems und Polizei Bremen starten Pilotprojekt

19.11.2002


Mobile Fahndungskraft für Einsatzfahrzeuge

T-Systems stattet die Polizei in Bremen im Rahmen eines Pilotprojektes mit neuer mobiler Informationstechnologie aus. Die für den Polizeidienst entwickelten IT-Systeme sollen künftig zum Beispiel Fahndungsabfragen vereinfachen. Die Systeme basieren auf der Mobilfunktechnologie GPRS und lassen sich können künftig auch via UMTS betreiben. Mit dem Pilot-projekt "PolMobil" beschreitet die Bremer Polizei neue Wege in der modernen Kommunikationstechnologie. Nach einer Entwicklungsphase von sechs Monaten wird das erste Polizeifahrzeug mit der neuen Technik auf Bremer Straßen zu sehen sein. Die Lösung erleichtert es Polizisten, nach Personen zu fahnden, die Daten von Fahrzeughaltern abzufragen und Verkehrsunfälle aufzunehmen.

Die IT-Systeme sind so gestaltet, dass Polizeibeamte die Informationen mit verschiedenen digitalen Geräten abrufen können. Zu diesen zählen tragbare Computer (Notebook), Auto-Computer und Taschen-Computer (Handheld). Ein besonderer Vorteil der Lösung liegt darin, dass die Kommunikationskosten nicht von der Verbindungsdauer abhängen. Kosten entstehen nur dann, wenn die mobilen Geräte tatsächlich Daten empfangen oder versenden. Deshalb können die Polizisten permanent online bleiben. Sie nutzen quasi eine mobile Standleitung.

Der Bremer Innensenator Kuno Böse freut sich über die neuen mobilen Möglichkeiten: "Mit PolMobil sind unsere Polizistinnen und Polizisten technisch auf der Höhe der Zeit. Künftig könnte man sagen: die Polizei, Dein mobiler Freund und Helfer." Willi R. Breuer, Leiter des beauftragten Entwicklungszentrums von T-Systems, sagt: "Das Beispiel "PolMobil" zeigt, wie Informationstechnologie und Telekommunikation zusammenwachsen. Man merkt keinen Übergang mehr von Handy auf Computer oder Internet."

"PolMobil" ist eine webbasierte Lösung, bei der die vor Ort eingesetzten Geräte ihre Informationen über die schnellen mobilen Übertragungswege GPRS und künftig UMTS austauschen. Die mobilen Geräte erhalten eine eigene IP-Nummer und sind Teil des Intranets der Polizei. Die Geräte erlauben Beamten Zugriff auf alle polizeilichen Auskunftssysteme der Länder und des Bundes. Wegen der hohen Übertragungsraten arbeitet das mobile Gerät dabei wie ein stationärer Rechner.

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