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Software versteckt Fingerabdruck im Passfoto

08.08.2002


Israelische Wissenschafter integrieren bis zu sechs Zusatzinformationen in ein Bild



Israelische Wissenschaftler der Ben Gurion Universität haben eine Software entwickelt, die zusätzliche Bildinformationen wie Fingerabdrücke oder Strichcodes in einem Passbild verstecken kann. Wie der britische Wissenschaftsdienst Newscientist berichtet, bleibt diese Zusatzinformation auch dann erhalten, wenn das Bild gescannt, gefaxt oder nochmals ausgedruckt wird.



Das Team um Forschungsleiter Joseph Rosen verwendet für seine Methode einen Algorithmus, um das zusätzliche Bild in einzelne Zahlen zu zerlegen. Diese werden dazu benutzt, einzelne Bildpunkte des ursprünglichen Bildes unmerklich zu verschieben. Indem man jeweils die Bildpunkte einer anderen Farbe heranzieht, lassen sich so in Farbfotos bis zu sechs unterschiedliche Zusatzinformationen oder Icons verstecken. Die Zusatzinformationen werden dem selben Algorithmus wieder sichtbar gemacht.

In einem nächsten Schritt wollen Rosen und sein Team eine schnellere Methode entwickeln, um wieder an die Bildinformationen heranzukommen. Sie arbeiten an einem Handheld-Reader mit einer Speziallinse, die aus kleinen Glasflächen besteht, die unterschiedlich ausgerichtet sind. Damit sollen nur die Zusatzinformationen sichtbar gemacht werden.

Dominik Schebach | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.bgu.ac.il

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