Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Multimedia in der Badetasche

05.08.2002


Infineon bohrt PDAs zu Entertainment-Centern auf

Bücher, CDs und Batterien schleppen, Postkarten schreiben und Briefmarken kleben in den schönsten Wochen des Jahres können dank Infineons Technologie-Know-how schon bald der Vergangenheit angehören. Den PDA (Personal Digital Assistant) immer mehr zum Multimedia-Tool macht ein neuer Speicherbaustein mit einer Kapazität von 256 Mbit, den Infineon ab sofort an Hersteller liefert. Da dieser Chip die doppelte Kapazität hat und nur halb so groß ist wie vergleichbare Produkte, können Hersteller von PDAs bald mehr komplexe Anwendungen integrieren: MP3s hören, eBooks lesen, im Internet surfen, die Daheimgebliebenen anrufen, Video-Games spielen, digital fotografieren und natürlich Email-Grüße versenden. Und das beste daran: Mit dem um 50 Prozent reduzierten Stromverbrauch hält der Akku auch dann noch, wenn am Strand die letzten Sonnenstrahlen hinter dem Horizont verschwinden.

Mehr Leistung - weniger Verbrauch

Das 256-Mbit-Mobile-RAM eignet sich nicht nur für PDAs, sondern für alle mobilen Geräte, bei denen niedriger Stromverbrauch gefordert ist: Handhelds, Mobiltelefone der neuen Generation, Digitalkameras und Web-Pads. Der Speicher braucht nur etwa halb so viel Energie wie herkömmliche DRAMs für mobile Applikationen. Die Lebensdauer des Akkus verlängert sich damit signifikant. Dies gelingt durch ein im Speicherchip integriertes Powermanagement.

Ein DRAM muss regelmäßig seinen gesamten Speicher auffrischen, auch im Stand-by-Betrieb, und braucht dafür kontinuierlich Energie. Bei der Lösung von Infineon werden diese Aktualisierungen nur in den Speicherzellen durchgeführt, in denen tatsächlich Daten gespeichert sind. Zudem ist die Aktualisierungs-Rate im Infineon-Chip temperaturabhängig: je geringer seine Betriebstemperatur, desto seltener findet eine Aktualisierung statt. Dadurch wird der Strombedarf um über 50 Prozent gesenkt, der Anwender kann sein mobiles Gerät länger nutzen.

Never stop thinking - Was die Zukunft bringt

In Kürze wird Infineon sogar ein Mobile-RAM gleicher Technologie mit einer Kapazität von 512 Mbit zur Verfügung stellen, das Herstellern von tragbaren Geräten erlaubt, noch anspruchsvollere Anwendungen zu integrieren. Darüber hinaus entwickelt Infineon einen Spezialspeicher für Mobiltelefone, ein so genanntes CellularRAM, der Anwendungen wie MMS (Multi-Media-Message) und i-mode (Datenservice mit hoher Übertragungsrate) möglich macht. Konkret adressiert das Unternehmen mit diesem Produkt den Markt der 2,5G- und 3G-Handys. Die Expertise ist vorhanden: Schließlich steckt schon heute in jedem zweiten GSM-Mobiltelefon ein Infineon-Chip.

Ralph Heinrich | ots
Weitere Informationen:
http://www.infineon.com/mobile-ram

Weitere Berichte zu: Akku Kapazität MBit PDA Stromverbrauch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Der Form eine Funktion verleihen
23.06.2017 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Zukunftstechnologie 3D-Druck: Raubkopien mit sicherem Lizenzmanagement verhindern
23.06.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften