Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF fördert Projekte zur Virtuellen Realität in den Neuen Ländern

25.06.2008
Schavan: "Magdeburg ist hervorragender Standort für Virtuelle Techniken"

Wenn Chirurgen Operationen an einem realitätsgetreuen Modell des Patienten am Computer proben, spielen die Techniken der Virtuellen Realität (VR) und der Erweiterten Realität (AR) eine immer größere Rolle.

Diese Techniken lassen sich überall dort einsetzen, wo komplexe oder auch gefährliche Prozessabläufe simuliert werden sollen, um Probleme schon vor Produktionsstart zu beseitigen. Um die Technologie weiterzuentwickeln und anwendbar zu machen fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) drei neue Verbundprojekte bis 2011 mit rund 39 Millionen Euro im Rahmen der Innovationsallianz "Virtuelle Techniken".

Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte am Mittwoch: "Mit diesen Techniken der Virtuellen Realität schaffen wir eine wichtige Basis zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Ohne eine effiziente Produktion könnte Deutschland nicht Exportweltmeister sein."

... mehr zu:
»AVILUS »AVILUSplus »VIERforES »Virtuell

Wissenschaftlich-technische Drehscheibe für die drei Projekte AVILUS (Angewandte Virtuelle Technologien im Produkt- und Produktionsmittellebenszyklus), AVILUSplus (Angewandte Virtuelle Technologien mit Langfristfokus auf dem Produkt- und Produktionsmittellebenszyklus) und VIERforES (Virtuelle und erweiterte Realität für höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme) ist das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und Automatisierung (FhG IFF) in Magdeburg.

Das Institut ist Partner für Auftraggeber aus Mittelstand, Industrie, Forschung und Politik. Es entwickelt und optimiert gemeinsam mit den Kunden Lösungen auf den Gebieten Logistik, Virtual Engineering, Automatisierung und Anlagentechnik. "Magdeburg ist ein hervorragender Forschungs- und Entwicklungsstandort für Virtuelle Techniken und deshalb geeignet, hier auch das Pilotprojekt VIERforES im Rahmen des Programms "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" zu fördern", so Schavan. Neben der Förderung durch das BMBF beteiligen sich Industriepartner in den nächsten fünf Jahren mit Investitionen in Höhe von 170 Millionen Euro.

In dem Projekt AVILUS entwickelt und erprobt ein Konsortium aus 28 führenden deutschen Industrieunternehmen, Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie Forschungseinrichtungen leistungsstarke Technologien, beispielsweise aus dem Bereich Informationsmanagement. Ziel des Projektes ist eine nutzerfreundliche Technik, mit der VR-Systeme ohne großen Aufwand erstellt werden können. Die Koordination von AVILUS hat die Volkswagen AG übernommen. Im Forschungsprojekt AVILUSplus widmen sich neun Forschungseinrichtungen grundlegenden technologischen Forschungsfragen in den Schwerpunkten Visualisierung und Interaktion sowie Datenhaltung und Messverfahren. Das Projekt VIERforES ist eines der sechs Pilotprojekte im BMBF-Programm "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern", das auf regionalen Stärken aufbaut. Zweck der Förderung ist es, die Innovationsfähigkeit und damit die Wirtschaftskraft in den Neuen Ländern zu steigern.

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/

Weitere Berichte zu: AVILUS AVILUSplus VIERforES Virtuell

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Forschungsprojekt: Zukünftige Fahrzeugtechnologien im Open Region Lab – ZuFOR
30.03.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE