Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internetradio und Web 2.0 verstehen sich prächtig

07.04.2008
Allein in den USA bereits 33 Mio. Hörer - Werbebranche mischt mit

Anbieter von Radiostreams im Internet und Betreiber von Web-2.0-Portalen stehen zueinander kaum in Konkurrenz. Wie die Medienforschungsunternehmen Arbitron und Edison Media Research aufzeigen, ist sogar das Gegenteil der Fall: Zwischen Online-Radios und sozialen Netzwerken besteht eine starke Verbindung.

So sollen die unterschiedlichen Angebote ihre Nutzer miteinander teilen. Entsprechend eröffnen sich in dem Synergiebereich neue Welten für den Werbemarkt im Internet. "Solche Effekte sind auf ein verändertes Mediennutzungsverhalten zurückzuführen. Bei Portalen wie Last.fm beispielsweise zeigt sich dies zumindest nicht widersprüchlich", erklärt Christoph Salzig, Sprecher des Bundesverbands für Digitale Wirtschaft, im Gespräch mit pressetext.

Die Medienforscher schätzen, dass Internet-Radios von rund 33 Mio. US-Amerikanern über einem Alter von zwölf Jahren gehört werden. In den Nutzerzahlen sei ein Anstieg aus dem Vorjahr um etwa vier Mio. Konsumenten verzeichnet worden. Beinahe ein Viertel (24 Prozent) der US-amerikanischen Bevölkerung über zwölf Jahren ist in Besitz eines eigenen Profils bei Web-2.0-Communities wie MySpace oder Facebook. Mit einem knappen Drittel (63 Prozent) liegt der Anteil jener Online-Radiohörer, die gleichzeitig zumindest ein soziales Netzwerk nutzen, überdurchschnittlich hoch. "Auf den Online-Werbemarkt wirkt sich das hoffentlich positiv aus. Wenn hier Synergieeffekte entstehen, kann die Branche sich die Zielgruppen von beiden Seiten abholen", meint Salzig.

... mehr zu:
»Web-2

"Social Networking dient ganz offensichtlich nicht dazu, in sich geschlossene Communities zu bilden", heißt es von Diane Williams, Senior-Analystin bei Arbitron. Bei den Webradio-Hörern handle es sich um "Power-User". Ein Drittel der Konsumenten besucht seinen Account bei den Web-2.0-Angeboten zumindest einmal täglich.

"Bei Online-Radiohörern ist es verglichen mit durchschnittlichen US-Amerikanern eineinhalb Mal wahrscheinlicher, ein Profil bei Social-Networking-Sites anzulegen", so Williams. Das im Zuge des Aufkommens neuer Online-Medien geänderte Nutzerverhalten betrifft hauptsächlich die jüngere Generation. "Für die Werbebranche ist die Tendenz der User dahingehend äußerst interessant, die gesamte Mediennutzung und Freizeitgestaltung über das Internet zu organisieren", so Salzig gegenüber pressetext.

Manuel Haglmüller | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.arbitron.com
http://www.edisonresearch.com
http://www.bvdw.org

Weitere Berichte zu: Web-2

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise