Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Modernste Technik für die universitäre Forschung

31.03.2008
Kompetenzzentrum für High Performance Computing eröffnet in Wien

Mit einem Kompetenzzentrum für High Performance Computing (HPC) will das Unternehmen EDV Design eine IT-Plattform schaffen, die auf die Bedürfnisse von Universitäten und Hochschulen zugeschnitten ist. Realisiert wird die Einrichtung in Kooperation mit dem Institut für Scientific Computing (ISC) an der Universität Wien. Die HPC-Plattform soll Forschern dienen, um einerseits wissenschaftliche Berechnungen durchführen zu können, aber auch, um Systeme auf modernsten IT-Architekturen zu testen sowie zu verbessern", erläutert Martin Vlcsek, Projektverantwortlicher bei EDV Design, im Gespräch mit pressetext.

Besonders rechenintensive Arbeiten, wie sie etwa bei Simulationen gang und gäbe sind, waren bislang nur großen Instituten zugänglich. "Die finanziellen Investitionen, die hierfür nötig sind, können sich viele wissenschaftliche Institute nicht leisten", so Vlcsek. Natürlich ist es aber nicht immer nötig Supercomputer einzusetzen. Hier setzt das Kompetenzzentrum an, indem man die nötigen Voraussetzungen für Forscher schafft, um Tests oder Benchmarks auf modernster Hard- und Software durchführen zu können. Andererseits soll die Blade-Center-Installation wissenschaftlichen Mitarbeitern eines Instituts ebenfalls helfen, die optimale Hardware für die Forschung am eigenen Standort zu finden, erklärt Vlcsek.

Die Hardwarebasis der HPC-Plattform bildet ein Blade Center aus dem Hause IBM. "Zum ersten Mal kommt hierbei auch der Cell-Chip zum Einsatz", berichte Vlcsek. Die Cell-Engine rundet das Hardware-Angebot (Intel, AMD sowie der Power6-Chip von IBM) ab. Die Cell Broadband Engine ist vor allem durch ihre Integration in die Playstation 3 bekannt. So nutzen Forscher bereits jetzt die Spielekonsole, um aufwendige Rechenoperationen ausführen zu können. Jedoch verberge sich deutlich mehr Leistung in dem Prozessor, als er in der Konsole entfalten kann, meint Vlcsek, daher sei der Chip auch in der wissenschaftlichen HPC-Plattform integriert.

"Wir sind davon überzeugt, dass der Einsatz von höchster Technologie die Qualität der heimischen Universitäten und Hochschulen weiter verbessern wird", sagt Dietrich Rössner, Direktor Öffentliche Bereiche IBM Österreich über das Angebot für die universitäre Forschung. Finanziert wird das Kompetenzzentrum von EDV Design, worüber Vlcsek jedoch keine genauen Angaben machen wollte. Die Geldmittel für die Administration sollen in jedem Fall durch Projekte aufgetrieben werden, die sich im Laufe des Betriebes ergeben werden, erläutert Vlcsek. Die offizielle Eröffnung des Kompetenzzentrums, das am ISC untergebracht sein wird, findet kommenden Montag, den 31. März, statt.

Andreas List | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.edv-design.at
http://www.par.univie.ac.at

Weitere Berichte zu: HPC-Plattform ISC Kompetenzzentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Störungsfreie Kommunikation für die Fabriken von morgen
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen