Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Freie und Open-Source Software für kleine und mittlere Unternehmen

26.02.2008
Kleine und mittlere Unternehmen benötigen eine einfache, sichere, preisgünstige EDV-Infrastruktur ohne Pflegeaufwand. Das Projekt KMUX realisiert, basierend auf Open-Source-Software, eine einfache und umfassende EDV-Infrastruktur zusammen mit den wichtigsten Anwendungen des Unternehmensalltags.

Informatikprofessor Wilhelm Meier und Dipl.-Ing Georg Schütz stellen KMUX vor, das über ein EDV-System hinaus gehend auch konzeptionelle Unterstützung für Arbeitsabläufe/ Geschäftsprozesse, für Hard- und Software gibt. Das Projekt ist in Halle9 am Stand C 39 auf der Cebit vertreten.

Freie und OpenSource-Software (FOSS) bietet nicht nur hinsichtlich des Investitionsaufwandes erhebliche Chancen für Unternehmen mit begrenzter Finanzkraft. Vielmehr ist FOSS die Basis für auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Lösungen, die durch ihre Anpassung eine sehr gute Integration in die Unternehmen ermöglichen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben in der Regel keine IT-Spezialisten, um eine Integration von Anwendungen und Systemen oder auch die Anpassung auf die speziellen Bedürfnisse vorzunehmen. Sie bedürfen daher einer umfassenden Lösung inklusive eines darauf abgestimmten Betriebskonzeptes und optionaler Beratungskomponenten, die hinsichtlich ihrer systemtechnischen Bedienung extrem vereinfacht ist, aber trotzdem die notwendige Flexibilität und Anpassbarkeit bietet.

KMU ist der Zugang zu innovativen Techniken der Informationstechnologie weitgehend verwehrt, weil sie weder über entsprechend qualifiziertes Personal, noch über die notwendigen finanziellen Ressourcen für Test, Integration und Einführung verfügen.

... mehr zu:
»EDV-Infrastruktur »FOSS »KMU »KMUX
Selbst für Standardabläufe der kaufmännischen Verwaltung gibt es oft nur unzureichende Hilfsmittel. Von einer systematischen Integration aller notwendigen Prozesse und Systeme sind viele KMU weit entfernt.

In KMU genießen die Anforderungen eines systematischen Umgangs mit Datenschutz und Datensicherheit nicht die Priorität, die sie haben müssten. Entscheider in KMU leben oft unbewusst in Haftungsrisiken, die sie nicht einmal abschätzen können.

Bestehende Lösungen - unabhängig ihrer Herkunft als FOSS oder proprietäre Produkte - bieten entweder nicht den angestrebten Funktionsumfang, sind systemtechnisch von typischen KMU nicht zu beherrschen oder verursachen zu hohe Kosten.

KMUX bietet Abhilfe auf FOSS-Basis!

Das KMUX-Konzept

Kleine und mittlere Unternehmen benötigen eine einfache, sichere, preisgünstige und angepasste EDV-Infrastruktur ohne aufwändige Pflege. Open-Source-Software bietet nicht nur die Chance zu sicherer und kostenloser Software, sondern gerade auch Möglichkeiten, die EDV einfach zu gestalten und an das Unternehmen anzupassen.

Das Projekt KMUX realisiert eine einfache und umfassende EDV-Infrastruktur zusammen mit den wichtigsten Anwendungen des Unternehmensalltags. Mit KMUX brauchen EDV-Arbeitsplätze (PC) keine Installation und keine Administration mehr. Da weiterhin die alten PC-Arbeitsplätze genutzt werden können, werden Investitionen gespart.

KMUX stellt eine vollständige Bürokommunikation und Groupware (Internet, eMail, Terminkalender mit gemeinsamer Terminplanung und gemeinsame Kontaktdaten / Adressbuch für alle Anwender) zur Verfügung. Alle Daten stehen sofort in allen Anwendungen zur Verfügung.

KMUX ist eine Büro-Standardsoftware (Office). Alltägliche Abläufe des Büroalltags sind zudem automatisiert - auch die Pflege des Internetauftrittes.

Mit KMUX erhält das Unternehmen aber auch Anwendungen zur Unternehmensplanung und -steuerung - neudeutsch: Enterprise Ressource Planning (ERP), die eine gemeinsame Datenbasis (bspw. Kontakte) verwenden. Unternehmensabläufe (Rechnungswesen, Bestellwesen, Finanzstatusdaten via DATEV-Schnittstelle) können vorgeben und damit vereinfacht werden. Die Zeitersparnis ist Kostenersparnis.

Mit KMUX ist das Unternehmen vor Datenverlust geschützt. Der Anwender muss sich keine Gedanken um seine Daten machen: diese werden automatisch gesichert und alte Datenbestände stehen jedem Benutzer direkt wieder zur Verfügung.

KMUX scannt und archiviert Papierbelege. Damit stehen auch diese Daten im Unternehmen zur elektronischen Verarbeitung zur Verfügung. Das langsame Suchen in staubigen Aktenordnern hat ein Ende.

KMUX ist sicher. Datensicherheit spielt eine immer größere Rolle. Nicht nur Datenverlust wird durch KMUX vermieden, sondern auch Angriffe aus dem Internet, dem WLAN oder dem internen Netz werden effektiv unterbunden.

Die Dienstleistung

KMUX ist nicht nur ein EDV-System, das kleine und mittlere Unternehmen effektiv unterstützt. KMUX ist mehr.
KMUX bietet konzeptionelle Unterstützung:
* Arbeitsablauf- / Geschäftsprozesskonzept
* Hardwarekonzept
* Einführungskonzept bestehend aus:
* Vorbereitungsphase
* Startphase
* Effizienzverbesserungsphase
* Stabilisierungs- / Innovationsphase
* Servicekonzept
Partnerkonzept
KMUX ist offen für Partner. Die Entwicklung von KMUX folgt dem Open-Source-Konzept. Damit bietet KMUX Partnern optimale Möglichkeiten, KMUX auf Kundenbedürfnisse anzupassen oder neue Produktideen einzubringen.
Kontakt
Fachhochschule Kaiserslautern
http://www.kmux.de
Standort Zweibrücken
Fachbereich Informatik / MST
Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Meier
Lehrgebiet Betriebssysteme
Amerikastraße 1
D-66482 Zweibrücken
email: wilhelm.meier@fh-kl.de
Tel: 06332 / 914-326 od. -301
Fax: 06332 / 914-305
KMU-Check
Dipl.-Ing. Georg Schütz
Friedhofstraße 32
D-66953 Pirmasens
email: georg.schuetz@kmu-check.de
Tel.: 06331/ 289861
Fax.: 06331/ 289863

Hubert Grimm | idw
Weitere Informationen:
http://www.kmux.de
http://www.kmu-check.de
http://mozart.informatik.fh-kl.de

Weitere Berichte zu: EDV-Infrastruktur FOSS KMU KMUX

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Klick-Tagebuch: App-Projekt der HdM erlaubt neuen Ansatz in Entwicklungsforschung
11.01.2017 | Hochschule der Medien Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau