Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nanotechnologie hat zunehmende Bedeutung bei der Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland

05.06.2002


Bundesforschungsministerin bei feierlicher Grundsteinlegung für Dresdner Maskenhaus

BMBF fördert Projekte der Nanotechnologie allein in diesem Jahr mit 86,5 Millionen Euro


Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat auf die wachsende Bedeutung der Nanotechnologie für die Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland hingewiesen. Bulmahn erklärte bei der Grundsteinlegung des neuen Maskenzentrums in Dresden, einer gemeinsamen Initiative der Firmen AMD, Infineon und DuPont: "Nanotechnologie schafft und erhält zukunftssichere Arbeitsplätze. Durch das Zentrum werden allein 370 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen." Entscheidend sei, dass die bereits vorhandenen 5.100 direkten Stellen in den Halbleiterwerken von Infineon und AMD durch die Dresdner Ansiedlung nachhaltig in ihrer technologischen Wettbewerbsfähigkeit gesichert würden.

Hinzu kommen nach Angaben der Bundesforschungsministerin 10.000 indirekte Arbeitsplätze durch die Ansiedlung von Halbleiterwerken in Dresden und an anderen Orten. Der volkswirtschaftliche Nutzen addiere sich bereits in einem Zeitraum von zehn Jahren auf weit mehr als eine Milliarde Euro. "Gerade auch deshalb wird die geplante Förderung des Maskenzentrums Dresden einen Schwerpunkt der Förderung der Nanotechnologie in Deutschland bilden," so die Ministerin. Allein in diesem Jahr fördere das Bundesforschungsministerium entsprechende Projekte mit einer Rekordsumme von 86,5 Millionen Euro. Dies sei gegenüber 1998 eine Steigerung von 221 Prozent. "Mit dem neuen Maskenzentrum wird der aufstrebenden High-Tech-Region Sachsen heute ein weiterer wichtiger Baustein hinzugefügt."

Das Maskenzentrum ist nach den Worten der Bundesforschungsministerin mehr als eine neue Fabrik. Es werde vielmehr das einzige High-End-Maskenhaus in Europa sein und bringe Aktivitäten nach Europa, die bislang eine Domäne der Japaner und Amerikaner gewesen seien. Mit der Maskentechnologie, die zugleich Nanotechnologie ist, werden neuartige Chips gestaltet. Die geplanten Forschungsarbeiten am neuen Maskenzentrum reichten weit in die Zukunft, weil sie die Basis für die nächsten drei Chipgenerationen bis ins Jahr 2008 lieferten.

"Der jetzt hier entstehende Forschungs- und Produktionsverbund Maske-Chip wird auf den gesamten Standort ausstrahlen und dessen Zukunftsfähigkeit an entscheidender Stelle stärken. Die Ansiedlung des neuen Maskenzentrums zeigt, dass das Wachstum der High-Tech-Region Dresden von Dauer ist", so Bulmahn abschließend.

| Presseinformationen

Weitere Berichte zu: AMD Nanotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie