Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

In Leistung und Umfang weltweit einmaliges Netzwerk verbindet Forscher in ganz Europa

21.05.2002


T-Systems liefert Backbone für Datenautobahn

GÉANT, das weltweit größte und leistungsstärkste Forschungsnetzwerk, wird am 22. Mai in Brüssel offiziell in Betrieb genommen. T-Systems, ein Unternehmen der Deutsche-Telekom-Gruppe, ist einer der Hauptzulieferer für dieses Netzwerk, das mehr als 3.000 Institute aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung in 32 europäischen Ländern verbindet. Das Telekom Global Net von T-Systems ist dabei Teil eines europaweiten Backbone, das Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde ermöglicht.

Die hochmoderne Infrastruktur des GÉANT mit einem komplett auf Glasfasertechnik basierenden Backbone wird eine wichtige Katalysatorwirkung für die Forschung haben, indem sie Wissenschaftlern in ganz Europa den Austausch enormer Datenmengen erlaubt. Die optische Netzwerkplattform ermöglicht Übertragungsraten von 2,5 und 10 Gigabit pro Sekunde, die für neueste Echtzeit-Anwendungen, komplexe Simulationen und Rechnernetzwerke genutzt werden können, die virtuelle Supercomputer entstehen lassen.

"GÉANT ist für die Entwicklung der Forschung in Europa von entscheidender Bedeutung", so Dai Davies, General Manager bei DANTE. "Durch das Bereitstellen von Diensten auf der Basis optischer Technologien, vor allem in Mittel- und Osteuropa, eröffnet T-Systems den Forschern dieser Regionen ganz neue Möglichkeiten. Wir sind von den erstklassigen Implementierungen von T-Systems beeindruckt und freuen uns, dass das Unternehmen dazu beiträgt, GÉANT zu einem echten Erfolg zu machen."

Das fortschrittliche Telekom Global Net (TGN) von T-Systems spielt eine wichtige Rolle für GÉANT, da es nationale Forschungsnetzwerke in Osteuropa zu einer nahtlosen, leistungsfähigen Datenautobahn zusammenfasst. So verknüpft TGN zum Beispiel Knoten in Frankfurt/Main, Prag, Bratislava, Budapest, Wien, Genf und Zagreb. Dank der Beteilungen der Deutschen Telekom an zahlreichen regionalen Telekommunikationsunternehmen in Mittel- und Osteuropa ermöglicht T-Systems GÉANT, umfassende Dienste (End-to-End) zwischen Forschungsnetzwerken bereitzustellen.

"GÉANT eröffnet uns schon heute einen eindrucksvollen Ausblick auf die Zukunft globaler Netzwerkanwendungen, von denen auch Unternehmen profitieren werden", sagte Michael Hofmann, Mitglied der Geschäftsführung bei T-Systems und Leiter des Geschäftsbereichs International Business. "Mit seinem Highspeed-TGN-Backbone sowie seinen durchgängigen Infrastrukturen und Dienstleistungen trägt T-Systems dazu bei, dass Europa bei Hochgeschwindigkeitsnetzwerken für Wissenschaft und Forschung führend ist."

Ein europäisches Konsortium nationaler Netzwerke aus Forschung und Wissenschaft hat das GÉANT-Projekt initiiert. Es wird von dem in Großbritannien ansässigen Non-Profit-Unternehmen DANTE (Delivery of Advanced Network Technology to Europe) koordiniert und von der Europäischen Kommission mitfinanziert. GÉANT wurde als Antwort auf die zunehmende internationale Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich umgesetzt.

T-Systems

T-Systems ist mit 13,8 Milliarden Euro Umsatz das zweitgrößte Systemhaus Europas. Die Telekom-Tochter bündelt weltweit Know-how aus der Informationstechnologie (IT) und der Telekommunikation (TK) und schafft damit die Basis für E-Business und Konvergenzlösungen wie Software auf Mietbasis (Application Service Providing, kurz ASP), Anwendungen für die Pflege von Kundenbeziehungen (Customer Relationship Management) oder elektronische Marktplätze. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Weltweit ist T-Systems mit rund 42.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern präsent.

Stefan König | ots
Weitere Informationen:
http://www.t-systems.de
http://www.t-systems.com
http://www.dante.net.

Weitere Berichte zu: Backbone Forschungsnetzwerk GÉANT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Industrie 4.0: Fremde Eindringlinge im Unternehmensnetz erkennen
16.04.2018 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Die Thermodynamik des Rechnens
11.04.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Im Focus: Spider silk key to new bone-fixing composite

University of Connecticut researchers have created a biodegradable composite made of silk fibers that can be used to repair broken load-bearing bones without the complications sometimes presented by other materials.

Repairing major load-bearing bones such as those in the leg can be a long and uncomfortable process.

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Grösster Elektrolaster der Welt nimmt Arbeit auf

20.04.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Bilder magnetischer Strukturen auf der Nano-Skala

20.04.2018 | Physik Astronomie

Kieler Forschende entschlüsseln neuen Baustein in der Entwicklung des globalen Klimas

20.04.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics