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Pilotprojekt zur Elektromobilität im Güterverkehr der Hauptstadt Berlin auf der Hannover Messe 2014

07.04.2014

Zukünftig sollen elektrisch betriebene LKW den Güterverkehr in deutschen Metropolen umweltfreundlich gestalten. Ein entsprechendes Pilotprojekt stellt die Technische Hochschule Wildau zur Hannover Messe 2014 vom 7. bis 11. April auf dem Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg „Energy Research“ (Halle 2/C 62) vor.

Ab Sommer 2014 wird der bislang größte je eingesetzte Elektro-LKW mit Straßenzulassung in Berlin unterwegs sein und Container mit Waren, die per Zug im Berliner Westhafen ankommen, an verschiedene Ziele in der Hauptstadt ausliefern.

Auch das bekannte „Kaufhaus des Westens“ (KaDeWe) gehört zur Testroute.

Um den Betrieb sicherzustellen, wird eine Ladestation auf dem Gelände des Berliner Westhafens der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (Behala) errichtet, gespeist mit Solarstrom des Projektpartners Berliner Energie Agentur.

Ein weiterer Projektpartner ist der Logistik-Marktführer DHL.

„Zum ersten Mal wird eine vollständig elektrifizierte Lieferkette im Bahncontainerverkehr mit Vor- und Nachlauf auf der Straße demonstriert“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag, der das Projekt leitet, für das die TH Wildau Konsortialführer und Wissenschaftspartner ist.

„Wir werden damit neue Möglichkeiten zur Belieferung von Ballungsgebieten aufzeigen und erschließen.“

Das Vorhaben wird im Rahmen Initiative der Bundesregierung „Berlin-Brandenburg: Internationales Schaufenster für Elektromobilität“ mit 870.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Weitere Informationen:

http://www.th-wildau.de

Bernd Schlütter | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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