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Die Erstellung einer Datenbank zu qualitativ hochwertigen Wohnungsbau-Initiativen

06.07.2005


Sicherlich denken die meisten Menschen beim Thema Stadt an eine sich ständig weiterentwickelnde Einheit, die sich in einer steigenden Tendenz zu Verbesserung und Bereicherung nach oben oder nach außen ausdehnt. In vielen Fällen tritt jedoch das genaue Gegenteil ein.



Die Entwicklung der Innenstädte zu Gegenden der Armut, Überbeanspruchung und Verwahrlosung ist ein Aspekt, der von den Städteplanern gefürchtet wird. Der Grund dafür liegt darin, dass sich diese Gebiete durch eine Vielzahl komplexer, sich ständig entfaltender sozioökonomischer Faktoren auszeichnen, die beinahe unmöglich in den Griff zu bekommen sind.



Um die Tendenz der Verwahrlosung und Verarmung umzukehren, müssen sich "Rehabilitationsprogramme" notwendigerweise auf mehr als das bloße materielle Profil dieser Gebiete richten. Wenn Langzeitstudien erfolgreich sein sollen, müssen sie auch die sozialen Ursachen für die Degradierung in Angriff nehmen, von der Millionen Menschen weltweit betroffen sind.

Im Rahmen eines von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts - NEHOM - wurde versucht, die Theorie hinter den Ergebnissen anhand der Rehabillitation eines Gebiets in Budapest zu testen. Einige der dabei in Angriff genommenen Probleme bezogen sich auf sozioökonomische Faktoren. Arbeitslosigkeit und der Mangel an finanziell entwicklungsfähigen Fertigkeiten waren zwei der Faktoren, die als Hauptursache für die Degradierung und den Niedergang solcher Gebiete bestimmt wurden.

Zum Teil konzentrierten sich die Bemühungen, diese Tendenzen zu bekämpfen, auf verschiedene Faktoren. Einer davon beinhaltete die Schaffung von Arbeitsplätzen in dem Gebiet, in dem die meisten Menschen leben, und um dieses herum. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Schaffung von Spielplatz- und Freizeiteinrichtungen für die lokale Initiative des Jugendprogramms. Dies war äußerst wertvoll, da hiermit sowohl positive als auch kreative Umweltfaktoren geliefert werden.

Darüber hinaus leben etwa 15-20% aller Europäer unter Bedingungen, die sich eher nicht positiv auf die Lebensqualität auswirken. Folglich war einer der Hauptschwerpunkte des Projekts die Bewertung der Mittel, durch die die Wohnungsbau-Initiativen über die europäischen Grenzen hinweg weitergeleitet werden könnten.

In dieser Hinsicht wurden bestimmte wissenschaftliche Ziele aufgestellt. Eines davon lag im Aufbau einer Datenbank mit Initiativen und Nachbarschaftspraktiken, die sich, als direktes Ergebnis ihrer erfolgreichen Anwendung, für lokale Gebiete als vorteilhaft erwiesen haben. Ein weiterer Bereich von Interesse war der Aufbau nationaler Netzwerke, um die Realisierbarkeit der Übertragung erfolgreicher Fallstudien zu beurteilen.

Die ultimativen Ergebnisse dieser Initiative liegen in der Verbesserung der Verwaltung aller lokalen Gebiete, in denen Armut und Verkommenheit die Lebensqualität bedrohen. Sie zielt auch auf die Aufwertung qualitativ hochwertiger Gebiete ab, damit diese nicht in verschelchterte Bedingungen abrutschen. Man hofft, dass die im Rahmen des Projekts entwickelte CD-ROM sowohl als ein Forschungs- als auch ein Administrationstool für Bürger und Behörden dienen wird.

Gyorgy Alföldi | ctm
Weitere Informationen:
http://www.axelero.hu

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