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Ehegattensplitting, Kindergartendichte und Tabakkonsum: Amtlichen Mikrodaten für die Forschung

19.04.2005


Alter, Geschlecht, Einkommen: Ohne amtliche Mikrodaten keine empirische Sozialforschung. Bei ihrer Arbeit sind Wissenschaftler auf verlässliche Daten angewiesen. Sie ermöglichen es, wirtschaftliche oder der sozialpolitische Zustände zu analysieren oder zukünftige Entwicklungen, etwa am Arbeitsmarkt, zu prognostizieren. Am 21. und 22. April 2005 findet an der Freien Universität Berlin die Nutzerkonferenz "Amtliche Mikrodaten für die wissenschaftliche Forschung" der Statistischen Ämter in den ostdeutschen Bundesländern und Berlin statt. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler tauschen gemeinsam mit Statistikern zwei Tage lang ihre Erfahrungen bei der Nutzung von amtlichen Statistiken aus.



Alter, Geschlecht, Einkommen: Ohne amtliche Mikrodaten keine empirische Sozialforschung. Bei ihrer Arbeit sind Wissenschaftler auf verlässliche Daten angewiesen. Sie ermöglichen es, wirtschaftliche oder der sozialpolitische Zustände zu analysieren oder zukünftige Entwicklungen, etwa am Arbeitsmarkt, zu prognostizieren. Am 21. und 22. April 2005 findet an der Freien Universität Berlin die Nutzerkonferenz "Amtliche Mikrodaten für die wissenschaftliche Forschung" der Statistischen Ämter in den ostdeutschen Bundesländern und Berlin statt. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler tauschen gemeinsam mit Statistikern zwei Tage lang ihre Erfahrungen bei der Nutzung von amtlichen Statistiken aus.

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Die Konferenz findet am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft am Donnerstag von 13-18 Uhr und Freitag von 9-13 Uhr in der Garystr. 21, Raum 105, statt. Rund 130 Wissenschaftler informieren sich über laufende Forschungsprojekte und lernen Analyseverfahren kennen, mit denen Daten aus der amtlichen Statistik ausgewertet werden. Die neu gegründeten Forschungsdatenzentren stellen ihre Aktivitäten vor und geben einen Überblick, welche Datensätze analysiert werden können und wie Wissenschaftler Zugang zu diesen Datensätzen erlangen können.

Zu den vorgestellten Studien, die sich der Daten der amtlichen Statistik bedienen, zählen beispielsweise solche zum Qualifikationsniveau von Migranten in Deutschland, zur Bedeutung von Outsourcing für den Unternehmenserfolg und auch zum Mikrozensus als Panel.

Deutschlandweit finden im April und Mai vier regionale Nutzerkonferenzen statt. Veranstaltet werden sie vom Forschungsdatenzentrum der Statistischen Landesämter (FDZ) und des Bundes in Kooperation mit verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen in den Bundesländern. Mit dem Forschungsdatenzentrum nimmt eine Service-Einrichtung ihre Arbeit auf, die in den letzten Monaten vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten etabliert wurde. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, hatte den Rat im Sommer 2004 als bundesweites Steuerungs- und Initiativgremium berufen. In ihm sind die wichtigsten Datenproduzenten und Datennutzer sowie Bund und Länder als Mittelgeber vertreten. Seine Arbeit zielt darauf ab, der wissenschaftlichen Öffentlichkeit den Zugang zu statistischen Daten zu erleichtern.

Nähere Informationen: Prof. Dr. Ulrich Rendtel, Institut für Statistik und Ökonometrie der FU,
Tel.: 030/ 838-54205, E-Mail: rendtel@wiwiss.fu-berlin.de
und Ramona Pohl, Statistisches Landesamt Berlin, Tel.: 030/ 9021-3907,
E-Mail: forschungsdatenzentrum@statistik-berlin.de

Hedwig Görgen | idw
Weitere Informationen:
http://www.forschungsdatenzentrum.de

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