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Die Arbeitslosigkeit in der EU bekämpfen

05.04.2005


Die EU hat eine Reihe von Strategien durchgesetzt, die über Jahre hinweg die europaweite Arbeitslosigkeit bekämpfen sollen. Die Langzeitarbeitslosen sind eine besondere Gruppe unter den Arbeitslosen in Europa und sie sind für Politiker von besonderem Interesse.



Seit einiger Zeit ist die Beschaffung von arbeitsmarktorientierten Schulungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose ein fester Bestandteil der EU-Politik. Doch obwohl diese Schulungsmaßnahmen seit einigen Jahren durchgeführt werden, gibt es bis jetzt nur wenige Hinweise darauf, dass diese Programme auch effektiv sind. Im Rahmen des Crivet-Projekts für Arbeitslose innerhalb der EU sollten die Ergebnisse und die Effektivität der arbeitsmarktorientierten Schulungsprogramme untersucht werden.



Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Quote der Abbrecher und dem prozentualen Anteil der Teilnehmer, die nach so einer Maßnahme eine feste Anstellung gefunden haben. Nach einer Vielzahl von Fallstudien und Erhebungen konnte gezeigt werden, dass die Quote der Schulungsteilnehmer, die nach dem Programm eine Arbeitsstelle gefunden haben, sehr hoch war. Darüber hinaus erwiesen sich die strukturierten Maßnahmen mit einer festgelegten Dauer, die sowohl praktische Abschnitte als auch Bewerbungstrainings anboten, als am effektivsten.

Eine Reihe von Parametern wurde im Rahmen dieses Projekts aber nicht untersucht, vor allem solche, die sich auf die frühen Abbrecherquoten und landesspezifischen Eigenschaften beziehen. Die erzielten Ergebnisse zeigen aber trotzdem, dass diese Programme im Allgemeinen erfolgreich sind. Die Untersuchung der Variablen dieser Schulungsmaßnahmen kann neue Einblicke gewähren und somit weitere Verbesserungen herbeiführen, die den Langzeitarbeitslosen in Europa zugute kommen werden.

Tijtske Feikje Brandsma | ctm
Weitere Informationen:
http://www.utwente.nl

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