Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Afro-Amerikaner haben höheren Medienkonsum

24.10.2002


Studie analysiert Konsumhäufigkeit der US-Bevölkerungsgruppen

... mehr zu:
»Afro-Amerikaner »Medienkonsum

Afro-Amerikaner haben einen überdurchschnittlich hohen Medienkonsum im Vergleich zum allgemeinen Durchschnitt wie auch im Vergleich zu den anderen ethnischen Gruppen der US-Bevölkerung. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Marktforschers Knowledge Networks hervor, die den täglichen Medienkonsum von vier US-Bevölkerungsgruppen in der Altersgruppe von 25 bis 54 Jahren untersucht hat (Weiße bzw. "Caucasian", US-Asiaten, Afro-Amerikaner und Hispanics). Demnach nehmen die Afro-Amerikaner in allen Medien bei der täglichen Konsumhäufigkeit die Spitzenposition ein. Einzige Ausnahme ist das Internet: Hier sind sie an letzter Stelle. US-Amerikaner asiatischer Abstammung verbringen um 50 Prozent mehr Zeit im Web als der Durchschnitt. Afro-Amerikaner sind im Internet mit einem Wert von 68 (wobei 100 der Durchschnitt ist) hinter Weißen (104) und Hispanics (72) das Schlusslicht. Auffallend ist auch, dass Hispanics in allen Medienbereichen unter dem Durchschnitt liegen.

Der Medienkonsum von Afro-Amerikanern liegt laut Knowledge Networks/ SRI allgemein um mehr als ein Zehntel über dem Durchschnitt. Sie lesen täglich um 41 Prozent mehr Magazine und um 14 Prozent mehr Zeitungen. Weiters verbringen sie ein Viertel mehr Zeit pro Tag vor dem Fernseher sowie um vier Prozent mehr vor dem Radio. Die asiatische Bevölkerung der USA ist hingegen sehr internet-affin. Außerdem investieren sie um knapp ein Zehntel mehr Zeit in Tageszeitungen, ansonsten liegen sie unter dem Durchschnitt. Radio dürfte bei US-Asiaten nicht ankommen: Hier sind sie mit einem Wert von 45 absoluter Negativ-Spitzenreiter aller Sparten und Gruppen.


Hispanics liegen in allen Bereichen unter dem Durchschnittswert von 100. Im Vergleich mit anderen Gruppen schaffen sie nicht einmal einen zweiten Platz. Ihr Medienkonsum liegt zehn Prozent unter dem des Durchschnittsamerikaners. Beim Radio (95) und Fernsehen (93) ist ihre Nutzung am höchsten. Tageszeitungen konsumieren sie um ein Viertel seltener. Ein Viertel ihres Medienkonsums widmen Hispanics spanisch-sprachigen Medien, beim TV ist der Anteil der Muttersprache mit 30 Prozent noch höher. Die Gruppe der "Caucasians" (Weiße) weicht kaum von Durchschnitt ab. Beim Internet (104) sowie Radio (102) stellt Knowledge Networks/ SRI einen etwas höheren Wert, beim TV (98) einen leicht geringeren Wert fest.

Erwin Schotzger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.statisticalresearch.com

Weitere Berichte zu: Afro-Amerikaner Medienkonsum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Mathematische Algorithmen berechnen soziales Verhalten
14.11.2016 | Technische Universität München

nachricht Schrumpfende Gesellschaften: Welcher Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels?
18.10.2016 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie