Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Für jedes Kind ein Handy? Eltern haben keine Bedenken

01.07.2002


Erreichbarkeit und Kostenkontrolle stehen im Vordergrund - Aktuelle Umfrage zur Einstellung der Eltern

... mehr zu:
»Handy »Tageszeitung »Zeitungsverlag

Drei von vier Kindern in Deutschland besitzen ein Handy. Vor allem der Kurznachrichten-Dienst der Telefonanbieter steht bei den Kids hoch im Kurs. Für Eltern ist das ständige Piepsen und Klingeln, das auch vor Klassenräumen nicht halt macht, allerdings kein Problem. Denn nach einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages schätzen sie es vor allem, dass ihre lieben Kleinen permanent erreichbar sind. Und: Sie sind der Auffassung, dass ein Mobiltelefon heute zu unserer Technik-Welt einfach dazu gehört.

So ist es für fast zwei Drittel aller befragten Eltern kein Problem, dass ihr Nachwuchs bereits mit 14 Jahren ein Handy besitzt. Knapp ein Drittel ist der Meinung, das sei erst mit 16 sinnvoll. Nur acht Prozent sagen entschieden Nein zum Telefon in Kinderhänden! Zwei Aspekte sind aber selbst den Befürwortern wichtig: Bei aller positiven Einstellung zur modernen Technik haben über ein Viertel der Befragten Bedenken, dass ihre Kinder es verlernen, richtig zu kommunizieren oder auch mal einen klassischen Brief zu schreiben. Und natürlich spielt das Geld eine Rolle: 50 Prozent setzen beim Handy für Kids auf Prepaid-Karten. Ein Drittel würde sich von den Telefongesellschaften aber wünschen, dass es spezielle Verträge für Jugendliche gibt, die ein festgelegtes Budget ermöglichen.


Weitere Ergebnisse der repräsentativen Umfrage veröffentlichte der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) in seinem Wochenend-Journal "die illustrierte". Die größte Zeitungsgruppe im nördlichsten Bundesland hatte die Erhebung für 500.000 Leser ihrer 16 regionalen Tageszeitungen - u.a. "Flensburger Tageblatt", "Husumer Nachrichten" und "Schleswiger Nachrichten" - bei der Hamburger F&S Internet Infotainment GmbH in Auftrag gegeben.

Mit F&S ContentPlus(C) (www.fscontentplus.de), einem neuen, innovativen Online-Umfragetool, das speziell für Tageszeitungen und Zeitschriften entwickelt wurde, haben 500 ausgewählte Bundesbürger über das Internet* ihre Meinung zu diesem Thema geäußert. Dies neue Produkt-Angebot ermöglicht es den Redaktionen, innerhalb weniger Tage die Stimmung im Lande zu Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Sport, Entertainment und Gesellschaft abzufragen. Der besondere Service: Die Journalisten, die für das Hamburger Unternehmen tätig sind, bereiten die Umfrage-Ergebnisse entsprechend so auf, dass Redaktionen nicht nur das reine Zahlenmaterial, sondern auch einen Textvorschlag sowie Grafiken und Bilder zum Thema online geliefert bekommen. Hierzu arbeitet F&S Internet Infotainment exklusiv mit dem Bildarchiv der Nachrichtenagentur dpa zusammen.

Die Homepage www.fscontentplus.de bietet den Redaktionen bereits eine aktuelle Auswahl an Themen, zu denen das Online-Panel - 20.000 voll strukturierte Haushalte - befragt wird. Die Redaktionen können auch eigene Themen exklusiv zur Befragung festlegen. Innerhalb von 72 Stunden nach Redaktionsschluss liegen die Ergebnisse dann komplett ausgearbeitet online vor.

"So ist es den Tageszeitungen möglich, ihren Lesern exklusiven Mehrwert zu bieten", so Andreas Fuchs von F&S Internet Infotainment. Sein Unternehmen biete den Redaktionen zudem einen Zeitgewinn, da es einen Großteil der notwendigen Recherchen nach Fakten und Hintergründen abnimmt. Die immer knapper werdenden Ressourcen in den Redaktionen insgesamt werden geschont, weil ein kompletter Artikelvorschlag mitgeliefert wird.

* Die Online-Studie ist in ihrer Struktur repräsentativ in der erwachsenen Bevölkerung der Altersgruppe von 18-45 laut Vorgabe des statistischen Bundesamtes (Microzensus)

Andreas Fuchs | ots
Weitere Informationen:
http://www.fscontentplus.de

Weitere Berichte zu: Handy Tageszeitung Zeitungsverlag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um
26.05.2017 | Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

nachricht Deutschland altert unterschiedlich
22.05.2017 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik