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Das Projekt wurde von der Provinz Parma (Italien) initiiert und wird von der Europäischen Union bis November 2009 mit rund 300.000 Euro gefördert.
Im Rahmen des neuen EU-Programms "Lebenslanges Lernen" setzen sich die Projektpartner mit der Bildungssituation von Zuwanderern in den jeweiligen Partnerländern auseinander. Bildung umfasst mehr als bloßes Wissen: Bildung schafft die Grundlage, Zugang zu Neuem zu erlangen und sich mit gesellschaftlichen Veränderungen auseinandersetzen zu können.
Damit schafft die Vermittlung sowohl von formaler als auch informeller Bildung unerlässliche Voraussetzungen für eine gelungene Integration in die Gesellschaft. Bereits im Kindergartenalter muss der Grundstein für die Chancengleichheit verschiedener Gesellschaftsgruppen gelegt werden. Im Schulsystem lassen sich Versäumnisse, die aber wiederum gravierende Auswirkungen auf die berufliche Bildungssituation haben, nur schwer aufholen.
Nicht minder wichtig ist es im Anschluss, die Teilhabe von Zuwanderern am Weiterbildungssystem zu gewährleisten. Eine bedeutende Herausforderung in diesem Prozess der Bildungsvermittlung ist es, die Bildungsvermittler für unterschiedliche kulturelle Hintergründe der Lernenden sowie für interkulturelle Themen zu sensibilisieren. Ziel des Projekts ist die Erarbeitung von Strategien, um Zuwanderern eine verbesserte Teilhabe am Bildungssystem zu ermöglichen.
Ausgangspunkt ist eine Untersuchung der Forschergruppe um Prof. Dr. Rainer Greca, Professur für Wirtschafts- und Organisationssoziologie, zur nationalen und regionalen Bildungssituation von Migranten. Zusätzlich soll eine Best-Practice-Analyse gelungene Angebote zur Integration durch Bildung identifizieren. Dabei gewonnene Erfahrungen bilden im weiteren Projektverlauf die Grundlage zur Entwicklung eines Trainingsmodells für Lehrende in der Erwachsenenbildung.
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie ab Mitte Mai unter http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/GGF/fachgebiete/Soziologie/
lehrstuehle/Soziologie3/Projekte
Constantin Schulte Strathaus | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ku-eichstaett.de
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