Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Emissionsfreie Forschungsstation in der Antarktis mit Solarmodulen von Kyocera ausgerüstet

12.12.2007
Die belgische "Princess Elisabeth" wird als weltweit erste emissionsfreie Forschungseinrichtung im Sommer 2008 von der International Polar Foundation in der Antarktis installiert. Die Station wird mit 408 Solarmodulen von Kyocera ausgestattet.

Die Forschungsstation "Princess Elisabeth" wird in der Antarktis extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sein: Es können Temperaturen von bis zu minus 60 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h vorkommen.


Unter diesen Bedingungen ist eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung eine wichtige Voraussetzung. Um dabei die angestrebte Emissionsfreiheit zu erreichen, werden 120 Solarmodule des Typs KC130GHT-2 von Kyocera am Gebäude verbaut. 288 weitere Module folgen freistehend im Umkreis der Station. Zusammen mit acht Windrädern erzeugt die Photovoltaikanlage von Kyocera insgesamt 98,6 Kilowattstunden. Der Strom wird unter anderem für die Kommunikation, die Heizung und für die Elektronik verwendet.

"Wir streben stets danach mit unseren Solarsystemen innovative und ökologisch wertvolle Projekte, wie die Antarktisstation 'Princess Elisabeth' zu beliefern ", sagt Mitsuru Imanaka, Europa-Präsident der Kyocera Fineceramics GmbH. "Das Ziel von Kyocera ist es, als Umweltpionier eine harmonische Balance zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Umweltschutz in die Praxis umzusetzen. In Kyoto, der Gründungsstadt von Kyocera, wurde mit dem Kyoto-Protokoll ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz gemacht. 2007 jährt sich das internationale Abkommen zum zehnten Mal, und wir hoffen, dass die Industrienationen durch dieses Jubiläum dazu angetrieben werden, noch mehr Engagement für den Umweltschutz aufzubringen."

Die Kyocera Corporation ist Pionier im Solarenergiemarkt und begann bereits im Jahr 1975 mit der Entwicklung von Solarzellen. Der Gründer des Unternehmens, Dr. Kazuo Inamori, leistete damit einen fundamentalen Beitrag zur Solarindustrie. Unter anderem trieb er die Serienfertigung von multikristallinem Silizium an. Seitdem weist das Unternehmen eine langjährige Erfahrung und enge Bindung an das Solargeschäft auf. Heute ist Kyocera einer der international führenden Hersteller von Solarzellen und -modulen und beherrscht hoch kontrolliert alle Produktionsschritte, von der Waferund Zellfertigung bis hin zur Modulmontage.

Über Kyocera

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 180 Tochtergesellschaften bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informationsund Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen. Mit ca. 63.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Netto- Jahresumsatz von rund 8,1 Mrd. Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u.a. Laserdrucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solarkomplettsysteme. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Mita Deutschland GmbH in Meerbusch und der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen. Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über eine Stiftung finanziert der Gesamtkonzern alljährlich den imageträchtigen Kyoto-Preis – mit umgerechnet rund 300.000 Euro (50 Millionen Yen) pro Preiskategorie eine der höchst dotierten Auszeichnungen des Lebenswerks hochrangiger Wissenschaftler und Künstler.

Daniela Faust | Kyocera
Weitere Informationen:
http://www.antarcticstation.org

Weitere Berichte zu: Antarktis Forschungsstation Solarmodul

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Meeresforschung in Echtzeit verfolgen
22.02.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Weniger Sauerstoff in allen Meeren
16.02.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie