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Roter Zeppelin hilft bei Klimaforschung

18.07.2006
Köln-Bonner Wissenschaftler ergründen Zusammenhang von Wetter und Krankheit

Zum spektakulären Auftakt des Langzeitprojektes der Kölner Forschergruppe GEOMED, der Bonner Universität und dem Landschaftsverbund Rheinland wird voraussichtlich heute ein roter Zeppelin auf der Bonner Hofgartenwiese gen Himmel geschickt. Eine Woche lang misst er mit Hilfe von hoch entwickelten Sensoren Feuchtigkeit, Temperatur und Ozonbelastung der einzelnen Stadtgebiete.

Die Projektpartner wollen herausfinden, welcher Zusammenhang zwischen bestimmten Krankheitsbildern und den gemessenen Werten besteht. Bonner Studenten sammeln und werten die gewonnenen Informationen aus und stellen somit eine aussagekräftige Grundlage für Wettervorhersagen zur Verfügung.

Die Forschungsgruppe GEOMED der Universität zu Köln versucht bereits seit dem Jahrhundertsommer 2003, den Einfluss des Wetters auf die Gesundheit zu ergründen. Durch eine Kooperation mit der Rettungsleitstelle der Feuerwehr und dem Universitätsklinikum in Bonn wird GEOMED regelmäßig informiert, wer, wann und aus welchen Stadtgebieten ins Krankenhaus eingeliefert wird.

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Eine fundierte Analyse der Zusammenhänge ermöglicht allerdings erst der Wetter-Zeppelin, der die exakten Klimadaten liefert. Die Identifizierung von so genannten "Hot Spots" gibt Auskunft über besonders warme und somit möglicherweise gesundheitsgefährdende Stadtregionen. Letztendlich erhoffen sich die Wissenschaftler mit den gewonnnen Daten Rettungsdienste und Ärzte bei kommenden Hitzewellen rechtzeitig warnen zu können.

Rückfragen: Dr. Thomas Krafft, Forschungsgruppe GEOMED, Tel.: 0221/470-2546
Email: Geomed@uni-koeln.de
Verantwortlich: Marisa Roczen

Anette Hartkopf | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-koeln.de/pi/

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