Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Strategien zur Anpassung: Kraichgau und Mittlere Schwäbische Alb als Modellregion für den Klimawandel

05.06.2008
Universität Hohenheim und Deutsche Forschungsgemeinschaft schnüren Forschungs-Paket für 1,45 Millionen Euro

9. Juni 2008, 16:00 Uhr auf Schloss Hohenheim: Presseöffentliche Vorab-Präsentation anlässlich der ForschungsKlimatour der grünen Landtagsfraktion

Durch Gegenmaßnahmen lassen sich die dramatischen Folgen der Klimaerwärmung nur noch beschränken. Doch für konkrete Strategien zur Anpassung fehlen genaue regionale Prognosen. Denn was nutzen weltweite Durchschnittswerte, wenn unklar ist, ob sie sich vor Ort als Hitze, Sturm, Überschwemmung oder Trockenheit niederschlagen?

Mit Messkampagnen und Computermodellen erforscht die Universität Hohenheim im interdisziplinären Mix, anhand von zwei Modellregionen, worauf sich Deutschland, Baden-Württemberg und Europa angesichts des Klimawandels einstellen muss. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Verbundprojekt mit 1,45 Millionen Euro. Ebenfalls beteiligt ist das Helmholtz Zentrum München.

Projektstart ist der 1. Juli 2008.

Auf ihrer ForschungsKlimatour kommt die grüne Landtagsfraktion an diesem Tag zur Universität Hohenheim. Mit dieser Tour will sie zum einen das Klima für die Forschung in Baden-Württemberg besser kennenlernen, zum anderen besuchen die Grünen im Landtag insbesondere solche Orte der Forschung, die für die Frage des Klimawandels besonders relevant sind. Die Verbindung der Forschungsthemen Landwirtschaft, Klimawandel und Klimaschutz macht dabei die Universität Hohenheim zu einem wichtigen Bestandteil der ForschungsKlimatour, die die grüne Landtagsfraktion seit November 2007 an Orte der Forschung im ganzen Land führt.

Die Universität Hohenheim und die grüne Landtagsfraktion ermöglichen Pressevertretern sich anlässlich der ForschungsKlimatour noch vor Projektstart ein detailliertes Bild über Forschungsbedarf, das anstehende Projekt und die laufenden Vorarbeiten zu machen und mit den grünen Landtagsabgeordneten über ihre Erfahrungen auf der ForschungsKlimatour zu sprechen.

Von Seiten der Grünen nehmen die Landtagsabgeordneten Theresia Bauer, hochschulpolitische Sprecherin, Bernd Murschel, agrarpolitischer Sprecher, Brigitte Lösch, sozialpolitische Sprecherin und Werner Wölfle, verkehrspolitischer Sprecher an dem Termin teil.

Ansprechperson:
Geschäftsführer: PD. Dr. Andreas Klumpp, Universität Hohenheim, Life Science Center
Tel.: 0711 459-23043,
E-Mail: aklumpp@uni-hohenheim.de
Sprecher: Prof. Dr. rer. nat. Thilo Streck, Fg. Biogeophysik
Tel.: 0711 459-22796,
E-Mail: tstreck@uni-hohenheim.de

Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hohenheim.de/

Weitere Berichte zu: ForschungsKlimatour Klimawandel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen
26.04.2017 | Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e. V.

nachricht Flechten aus dem Bernsteinwald
25.04.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie