Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Cobiax Technologies und Walter Schmid gewinnen Umweltpreis der Schweiz 2010

13.01.2010
Im Rahmen der Swissbau in Basel fand heute die Preisverleihung zum Umweltpreis der Schweiz statt.

Gewinner in der Kategorie «Technische Innovation» ist die Firma Cobiax Technologies AG aus Zug, welche die Fachjury mit ihrer eindrücklichen Erfindung überzeugte. Gleichzeitig wurde der Unternehmer Walter Schmid als «Ecopreneur» für sein langjähriges Schaffen im Bereich Umwelttechnik ausgezeichnet.

Der Umweltpreis der Schweiz ist mit 50 000 Franken einer der höchstdotierten Umweltpreise in der Schweiz und wird von der Stiftung pro Aqua-pro Vita vergeben. Der Jurypräsident Prof. Dr. Rainer Bunge zeigte sich anlässlich der Preisverleihung beeindruckt über das Gewinnerprodukt der Firma Cobiax Technologies AG in der Kategorie «Technische Innovation». Laut Bunge überzeugte das Verfahren – welches Betondecken mit einer Massenreduktion von bis zu 42% ermöglicht – durch seine ökologische Wirksamkeit, die Innovationskraft und die professionelle Umsetzung. «Wirklich starke Erfindungen zeichnen sich immer dadurch aus, dass man sofort denkt: logisch, das liegt doch auf der Hand!». Genau so ist es der Jury bei der Beurteilung der Projekteingabe von Cobiax Technologies gegangen, sagte Bunge.

Mit der Cobiax Technologie wird Beton aus den Teilen einer Decke, in denen er statisch nicht notwendig ist, verdrängt. In diesen Zonen werden recyklierte Kunststoff-Hohlkörper systematisch eingebracht und einbetoniert. Die erzielten Betoneinsparungen führen zu mehr Ressourceneffizienz und bedeutender CO2-Reduktion; das Potenzial liegt bei jährlich 60'000 Tonnen Co2, alleine in der Schweiz. «Die cobiax Technologie erlaubt optimierte Rohbaustrukturen, eine erhöhte Wirtschaftlichkeit und liefert einen wichtigen Beitrag in der Erreichung der gesteckten CO2-Reduktionsziele in der Schweiz und mit Schweizer Technologie weltweit», bestätigt Hugo Meier, Geschäftsführer der Unternehmens.

Der Gewinner und die Nominierten in der Kategorie «Technische Innovation» präsentieren ihre Produkte während der ganzen Swissbau in der Halle 1.Z.

Walter Schmid ausgezeichnet in der Kategorie «Ecopreneur»
Bereits 1975 baute Walter Schmid aus Glattbrugg mit seiner Bauunternehmung eine der ersten solarthermischen Anlagen. 1988 folgte die erste fassadenintegrierte Photovoltaik-Anlage der Schweiz. Und 1991 begann er mit der Energiegewinnung aus Bioabfall unter dem Namen Kompogas. Das Unternehmen ist heute mit seinen über 50 Anlagen Weltmarkt-Leader. Walter Schmid sagt nicht nur «man sollte es tun», er tut es auch. Mit seinem Erfindergeist und seinem Weitblick hat er lebenswichtige Ressourcen erhalten und dazu beigetragen, den CO2-Ausstoss weltweit zu vermindern. Per Ende 2011 plant Schmid die Eröffnung einer 40 Mio. teuren «Umwelt-Arena» in Spreitenbach. In Bezug auf den überzeugenden Leistungsausweis hat die Fachjury einstimmig Walter Schmid zum «Ecopreneur» 2010 gewählt.
Spezialpreis der Jury geht an: topten.ch
Welche Kühlschränke sind am sparsamsten, welche Drucker haben den tiefsten Verbrauch, welche Autos haben die geringste Umweltbelastung? Topten.ch gibt konkrete Antworten, Produktlisten und Stromkostenvergleiche. Jährlich besuchen rund 1 Mio. Interessierte die Schweizer Internetseite. Mit der Unterstützung des WWF Europa, der EU-Kommission und vielen weiteren Organisationen ist Topten mittlerweilen in zwölf europäischen Ländern präsent. Angebote in den USA und in China sind in Planung. Gemäss Jurymitglied Daniel Zürcher zeigt topten.ch auf originelle, effiziente und doch einfache Art und Weise die essenziellen Informationen, die Konsumenten heute benötigen um sich ökologisch und nachhaltig zu verhalten.
Der Umweltpreis der Schweiz wird von folgenden Unternehmen und Organisationen unterstützt
Hauptsponsor: Bundesamt für Umwelt
Sponsoren: Coop, Veolia Environnement, Wicona Technal
Medienpartner: Docu Media Verlag Schweiz
Umweltpreis der Schweiz 2010 auf einen Blick
Organisation/Durchführung / Stiftung pro Aqua-pro Vita
Kategorien
 Technische Innovation
 Ecopreneur
Preissumme
 Technische Innovation: 50'000 Franken
Gewinner 2010
 Technische Innovation: Cobiax Technologies AG, Zug, www.cobiax.ch
 Ecopreneur: Walter Schmid, Glattbrugg, www.wschmidag.ch
 Spezialpreis der Jury: www.topten.ch
Nominierte Kategorie Technische Innovation
 Viridén + Partner AG, Nullwärmeenergie-Sanierung Altbau in Basel, www.viriden-partner.ch

 HASTAG Gruppe Zürich, A.R.O.M.A, stoffliche Verwertung von organisch belasteten mineralischen Bauabfällen, www.aromaweb.ch

Preisverleihung
12. Januar 2010, Swissbau, Basel
Ausschreibung 2012
Eingabe Projekte: ab 31. Mai 2011
Eingabeschluss:30. September 2011
Preisverleihung: Swissbau, Januar 2012
Internet www.umweltpreis.ch
Diese und weitere Medienmitteilungen, Bilder und Informationen finden Sie zum download unter: www.umweltpreis.ch
Ansprechpartnerin für die Medien
Muriel Lehmann | Kommunikationsleiterin
Umweltpreis der Schweiz
c/o MCH Messe Schweiz (Basel) AG | Postfach | CH-4005 Basel
Tel. +41 58 206 22 57 | Fax +41 58 206 21 88
muriel.lehmann@messe.ch

Muriel Lehmann | Umweltpreis der Schweiz
Weitere Informationen:
http://www.umweltpreis.ch
http://www.swissbau.ch

Weitere Berichte zu: Cobiax Erfindung Fachjury Preisverleihung Swissbau Umweltpreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE