Anzeige
Die Liberalisierung am Strommarkt zwingt die Energieversorger immer stärker in den Wettbewerb. Die Folge: Verträge werden flexibler und die Laufzeiten kürzer. Ein Betreiber von Kraftwerken oder Kraftwerksblöcken muss ständig im Bilde sein, wie viel Strom er zu welchen Kosten wann liefern kann, welchen Preis er erzielt und wie die Angebote von mehreren Energiebörsen aussehen. Die Antworten benötigt er innerhalb von Minuten und in der Vorausschau für mehrere Tage. Diese Informationen sind wichtige Instrumente im Kampf um Marktanteile geworden. Siemens bietet hier eine neue Software-Lösung an, die Stromkonzernen hilft, die Produktion so zuverlässig und so kostengünstig wie möglich zu gestalten, wie das Magazin "Pictures of the Future" berichtet. Das Programm Profit Cockpit bezieht alle Faktoren wie Zustand des Kraftwerks, Brennstoff- und Betriebskosten, eventuelle Wartungsmaßnahmen und schließlich den Erlös in die Bewertung ein.
In der Funktion Produktion zeigt das System einen Überblick über alle Erzeugungseinheiten, egal ob mit Kohle, Öl oder Gas befeuert. Ein Manager kann damit vorausplanen, wenn beispielsweise ein Block seines Kraftwerksparks wegen Wartung eine Zeitlang ausfällt. Das System liefert ihm Alternativen, etwa das Hochfahren eines anderen Blocks, den Bezug von Strom über einen Vertragshändler oder den Einkauf der Strommenge an der Börse. In der Funktion Markt zeigt ihm das Programm die jeweils entstehenden Kosten an. Der Manager kann dann auf Knopfdruck vergleichen, zu welchem Preis er wann wie viel Strom einkaufen müsste, um billiger als die eigene Produktion zu sein.
Dr. Norbert Aschenbrenner | Quelle: NewsDesk
Weitere Informationen: www.siemens.de/newsdesk
www.siemens.de/pof
„All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
24.05.2012 | Universität Mannheim
Komplexität beherrschen
23.05.2012 | Siemens AG
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten