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Die energetische Sanierung des Wohngebäudebestands ist deshalb ein wichtiger Schlüssel zum Klimaschutz - und zu einer preisgünstigen, zukunftssicheren Energieversorgung. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat ausgerechnet, wie viel CO2 jeder mit der Sanierung seines Einfamilienhauses sparen kann.
Rund 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland werden durch die Heizung und Warmwasserversorgung von Gebäuden verursacht.
Hier liegt ein enormes Einsparpotenzial. Ein durchschnittliches, unsaniertes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer alten Heizung und einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern, verursacht jährlich einen CO2-Ausstoß von 14 Tonnen. 60 Prozent davon - also 8,4 Tonnen - können eingespart werden, indem das Haus durch eine Sanierung auf den energetischen Mindeststandard eines heutigen Neubaus gebracht wird.
Dazu werden die Fassade, oberste Geschossdecke und Kellerdecke gedämmt sowie hochwertige Wärmeschutzfenster und eine moderne Heizung kombiniert mit einer Solarwärmeanlage eingebaut. Die Investitionskosten von rund 45.000 Euro können über einen zinsgünstigen Kredit der KfW-Förderbank finanziert werden und machen sich bald bezahlt. Denn die jährlichen Heizkosten fallen von ca. 2.700 Euro für 4.500 Liter Öl auf nur noch ca. 1.080 Euro für 1.800 Liter (Basis: durchschnittlicher Ölpreis in 2006).
"Wer noch besser saniert, kann Energieverbrauch und CO2-Ausstoß sogar meist um bis zu 80 Prozent senken", betont Felicitas Kraus von der dena. "Technisch und wirtschaftlich ist es heute kein Problem, einen Altbau zum modernen Niedrigenergiehaus zu machen." Der CO2-Ausstoß beträgt dann nur noch ca. 2,8 Tonnen und der jährliche Energiebedarf sinkt auf ca. 900 Liter Heizöl, die nur noch etwa 540 Euro pro Jahr kosten. Bei allen Sanierungen kommen oft Erneuerbare Energien zum Einsatz, die eine Öl- oder Gasheizung ergänzen oder ersetzen.
Hauseigentümer finden in der jetzt erschienenen Neuauflage des "Modernisierungsratgeber Energie" Antworten auf sämtliche Fragen rund um eine energetische Gebäudesanierung: Welche Maßnahmen sind besonders wichtig? Welche Technik sollte verwendet werden? Wer kann bei der Planung kompetent beraten? Mit welchen Förderprogrammen hilft der Staat? Der Ratgeber und weitere Veröffentlichungen zur energetischen Sanierung können bei der dena bezogen werden.
Thomas Drinkuth | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.zukunft-haus.info
www.dena.de
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