Energie & Elektrotechnik

Faseroptische Sensoren mit Blaulicht

Blaulicht verbessert das Kontrastverhältnis bei der Erkennung mit faseroptischen Streulichteinstellungen, insbesondere bei dunklen Farben. Diese Verbesserung unterstützt die Erkennung von roten gedruckten Farbmarkierungen gegenüber der Verwendung eines herkömmlichen faseroptischen Rotlichtverstärkers. Ferner wird die Blaulichtdifferenzierung zwischen weiß und gelb sowie ähnlich gefärbten Objekten verbessert. Es ist bekannt, dass schwarze Gummibauteile schwer mithilfe von Rotlicht zu erkennen sind, da sie nahezu das gesamte Licht absorbieren; ein Problem, das oft bei der Vormontage in der Automobilindustrie anzutreffen ist. Dies ist jedoch nicht bei Blaulicht und dem Einsatz von feinen faseroptischen Geräten der Fall, wodurch auch kleine Merkmale an Gummigussformen und Produkten erkannt werden können.

Diese Fähigkeit erweitert den Anwendungsbereich der faseroptischen Sensoren von Contrinex; die Blaulichtversionen lassen sich oft für Anwendungen einsetzen, bei denen die einzige Alternative in der Verwendung eines beträchtlich teureren Lasersensors bestünde.

Diese DIN-schienenmontierten Sensoren sind in einem glasfaserverstärkten Gehäuse mit einer Breite von nur 10 mm eingefasst und können eng zusammengesteckt werden; da es sich um hochleistungsfähige Niederstromgeräte handelt, können sie ohne die Gefahr einer Hitzeaufstauung in Reihe montiert werden. Sie sind ferner leicht zu bedienen, wobei der Betriebsabstand von 100 mm (mit Blaulicht) entweder durch ein mit 12 Umdrehungen einstellbares Potentiometer oder durch digitales Teach-in mit zusätzlicher manueller Feineinstellung eingestellt werden kann. Im Zusammenspiel mit den faseroptischen Diffusionsgeräten von Contrinex zeigen die Sensoren keine blinden Bereiche und sind mit der Klasse IP64 geschützt.

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