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Ein Meilenstein auf dem Weg zur kommerziellen Anwendungen der HTS-Technologie
Zukünftige Elektro-Loks werden dank der Entwicklung von Hochtemperatur-Supraleitern (HTS) wesentlich weniger elektrische Leistung benötigen als heute. Wissenschaftlern der Siemens-Forschung in Erlangen ist es gelungen, die spröden Keramiken, aus denen die HTS-Materialien bestehen, zu Kabeln zusammen zu fügen. Die keramischen Mikropartikel wurden dazu in silberhaltige Röhren eingebettet und durch wiederholtes Ziehen, Walzen und Ausglühen in bandförmige Drähte umgeformt. Mit Hilfe einer speziellen Technik aus der Transformatorenfertigung haben die Forscher dann diese so genannten "Bandleiter" zu robusten und flexiblen Seilen verflochten. Dieses neue Verfahren ist gut geeignet für die Massenfertigung langer Supraleiter-Kabel, die hohe Ströme nahezu ohne elektrischen Widerstand übertragen können. Mit 13 Bandleitern, die sie in ein 400 Meter langes Kabel verseilten, fertigten die Siemens-Ingenieure einen ersten HTS-Transformator, der es auf eine Leistung von ein Megavoltampere bringt - genug, um eine Regionalbahn anzutreiben. Der Trafo der Zukunft wäre damit bei gleicher Leistung ein Drittel leichter, hätte aber einen Wirkungsgrad von 98 Prozent - gegenüber "nur" 90 Prozent beim herkömmlichen Trafo.
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Ursprüngliche Pressemitteilung:
w4.siemens.de/de2/html/press/...
HTS im U.S.Department of Energy:
www.eren.doe.gov/superconductivity/...
Grafiken zu HTS Anwendungen:
www.ornl.gov/virtual/superconduct/...
Kurzer Ausflug in die Geschichte der HTS:
www.verwaltung.uni-wuppertal.de/...
Quelle: Nachrichten
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