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Die Golfstaaten rüsten sich für die Zeit nach dem Ölboom. Bahrain, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate wollen aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage zwischen dem Westen und Asien zur einer Handelsdrehscheibe und einem Touristenzentrum werden. Allein in Dubai werden in den nächsten zwei Jahren 40 neue Fünf-Sterne-Hotels gebaut, und der Flughafen soll eine Kapazität von 120 Millionen Passagieren bekommen. Das Emirat will bis 2010 sein Bruttoinlandsprodukt auf 30 Milliarden US-Dollar steigern. Das ist eine Verdopplung gegenüber dem Jahr 2000.
Siemens als Infrastrukturanbieter ist in der Region mit zahlreichen Projekten vertreten, die von Kraftwerken mit Meerwasserentsalzung über Flughäfen bis hin zur neuen Skihalle in Dubai oder der Formel-1-Strecke in Bahrain reichen. Eine herausragende Position hat das Unternehmen im Energiesektor. Im vergangenen Jahr betrug der Marktanteil aufgrund einiger Großaufträge 80 Prozent.
Ein besonderes Beispiel ist Shuweihat, die leistungsfähigste Kraftwerks- und Entsalzungsanlage der Welt. Langfristig soll die schlüsselfertig erstellte Anlage von 1.500 Megawatt und 450.000 Kubikmeter Wasser täglich auf 5000 Megawatt und 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser ausgebaut werden. Das Kraftwerk rund 250 Kilometer westlich von Abu Dhabi hat einen Gesamtwirkungsgrad von 54,4 Prozent. Es verdankt diesen bisher unerreichten Wert einer von Siemens Power Generation entwickelten Turbinentechnik und einem optimierten Dampfzyklus. Spezielle Werkstoffe in Gasturbinen gekoppelt mit einer sehr effektiven Kühlung ermöglichen extrem hohe Temperaturen an den Turbinenschaufeln, was den Wirkungsgrad steigert. Die Meerwasserentsalzung, die von dem italienischen Unternehmen Italimpianti stammt, kann flexibel betrieben werden. So liefert sie auch dann die maximale Wassermenge, wenn nur wenig Strom gebraucht wird. (IN 2006.04.4)
Dr. Norbert Aschenbrenner | Quelle: Siemens InnovationNews
Weitere Informationen: www.siemens.de/innovation
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Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
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Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
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