Energie & Elektrotechnik

Die Verbesserung von Biomasseboilern

Die Tests von simulierten Biomasse-Überhitzern in Versuchsanlagen brachten eine Datensammlung hervor, die den Einfluss der CO2-Konzentrationen auf das Korrosionsverhalten darlegt.


Beim Korrosionsverhalten im Rahmen der Biomasseverbrennung handelt es sich um einen Prozess, der aufgrund der mannigfaltigen Wirkweisen und chemischen Eigenschaften der Brennstoffasche nur schwer zu modellieren ist. Die Temperaturen in den Biobrennstoffboilern sind gegenwärtig relativ niedrig, was wiederum zu einer geringen Effizienz bei der Energieerzeugung führt. Deshalb könnte ein besseres Verständnis der Korrosionsvorgänge bei der Nutzung von Heißdampfmaterialien mit größerem Korrosionswiderstand zur Effizienzsteigerung bei der Energieerzeugung sowie zur Senkung der Wartungskosten beitragen.

Die Pilottests wurden mithilfe verschiedener Wärmetauschermaterialien unter kontrollierten Verbrennungsbedingungen in Kraftwerken und Labors durchgeführt. Der Schwerpunkt der Tests lag auf den Auswirkungen der CO2-Konzentrationen auf die Umwelt und ebenso auf die H2O-bedingte Korrosionsbildung. Die Versuche mit Proben mit und ohne Ablagerungen wurden bei einer isothermischen Temperatur von 535°C durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass mit zunehmendem CO2-Gehalt auch die Korrosionsrate bei Legierungen ohne Ablagerung steigt. Die Korrosionsrate bei Proben mit Ablagerungen wies einen deutlichen Anstieg und somit auch eine Zunahme der internen Oxidation auf.

Mithilfe solcher Ergebnisse könnten zukünftig Materialien für Biobrennstoffboiler mit einem höheren Korrosionswiderstand entwickelt werden.



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